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Friedrich Olejak über die Maßnahme

Veröffentlicht in Friedrich Olejak, Gastautoren, Justizanstalten, Lebenslang by marcusjoswald am Juni 5th, 2008

Friedrich Olejak mit dem Anstaltsboss von Stein in der 90er Jahren

Friedrich Olejak (re. im Bild mit dem Anstaltsboss der JA Stein der 90er Jahre Hofrat Hradlobec) meint im Gastbeitrag: Die Justiz verdient sich bei der Handhabe der “Maßnahme” keinen Pokal.
(Foto: Archiv B&G)

(Wien/Stein, im Juni 2008) Die wichtigste, einzigartige österreichische Zusatzstrafe wird bei der ewigen Hetze der Medien rund um Strafhöhen vergessen: Der § 21 StGB.

Egal, ob neben einer Strafe ausgesprochen (21/2 StGB für geistig abnorme zurechnungsfähige Täter) oder ohne Strafe (21/1 StGB für geistig abnorme unzurechnungsfähige Täter) - es bedeutet Lebenslang! Und diesen Strafzusatz könnte man bei fast allen Anklagen, die im Rahmen ein Jahr übersteigen, zusätzlich verhängen.
(So kann man jeden “ewig wegsperren”).

Dieser oft übersehene Zusatz im Urteil ist die ärgste Strafe, die in unserem Land ausgesprochen wird. Wir kennen das aus den Zeitungen “…und wird zusätzlich in eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher eingeliefert.”

Aktuell: 700 Personen in der “Maßnahme”

Unser kleines Land Österreich hat fast 200 reguläre Lebenslange einsitzen und nochmals über 700 §-21er-Lebenslange. Einige reguläre Lebenslange bekamen im Urteil das hantigere §-21er-Lebenslang zusätzlich.

Über 900 Lebenslange in diesem kleinem Land: Damit hat schon ein Zehntel aller Untersuchungs- und Strafgefangenen Österreichs Lebenslang. Auf Strafgefangene allein gerechnet: Wir sind fast die Spitze der Welt.

Das “zusätzliche Lebenslang” kann ab dem 14. Lebensjahr (Strafmündigkeit, Anm. Red.) ausgeteilt werden und es gab schon haufenweise Jungen, die es erhielten. Solch einer sitzt dann seine zwei Jahre Strafe in der JA Gerasdorf ab und sein zusätzliches Lebenslang danach in der JA Mittersteig und JA Garsten. Wie der damalige Leiter der JA Mittersteig, Dr. Minkendorfer im ORF zugab, wussten die Psychiater bei so einem im 13. Strafjahr gar nicht mehr, auf was der ursächlich verurteilt wurde.

Priklopil wäre idealer Kandidat für “Maßnahme” gewesen

Wolfgang Priklopil - Foto Oswald

Wolfgang Priklopil hätte moderate Hauptstrafe plus Maßnahme erhalten. Das hätte bedeutet: Mindestens 30 Jahre Haft. (Foto: Oswald im Bundeskriminalamt Wien)

Wolfgang Priklopil wäre zumindest zu 15 Jahren Haft verurteilt worden und hätte sicher den zur Strafe nebenher laufenden § 21/2 bekommen. Und wenn er noch so lange gelebt hätte, wäre er in der JA Garsten, JA Karlau oder JA Stein nach 40, 50 oder eben 60 Jahre Haft verstorben.

Kein Politiker oder irgendeine Zeitung vergönnt diese Befriedigung, alle erzählen hetzerisch, dass er auf “Freiheitsberaubung” 10 Jahre erhalten hätte und schon nach fünf oder sieben Jahren wieder in Freiheit gewesen wäre. Schwachsinn pur!

Der Ex-Amstettner Josef Fritzl “bekäme nur 15 Jahre und wäre nach sieben oder 10 Jahre frei.” Wer verzapft solchen Blödsinn? Josef Fritzl bekommt mindestens 15 Jahre Haft und den “21/2er” nebenher. Selbst, wenn er der älteste Österreicher werden sollte, verstirbt er im 113. Lebensjahr in einem der drei großen Männergefängnisse!

Selbst sein Anwalt Rudi Mayer spricht von Anfang an vom lebenslangen 21/1er - und wird dafür auch noch bedroht. Warum erzählt niemand einfach die Wahrheit? Maßnahme bedeutet: Lebenslang!

148 Unzurechnungsfähige in Göllersdorf, 200 in Rest-Österreich

Von den lebenslänglichen 21/1-ern, befinden sich 148 in der JA Göllersdorf. In einem Gefängnis, in dem Justizbeamte weiße Mäntel tragen. Niedergespritzte Gefangene aus Mauer. Das Essen ein bisschen besser als in Stein, aber nicht so gut, wie in der JA Steyr. Beruhigungszellen. Auf der anderen Seite ein Wohngruppenvollzug. Wenn man Gefangene per Urteil zu Kranken erklärt, die vielleicht ihr Leben lang sitzen, kann man sie nicht in dunkle Verließe werfen.

Fast 200 weitere 21/1-er befinden sich in gesperrten psychiatrischen Abteilungen über ganz Österreich verstreut (in Wien debattieren sie gerade deren Netzbetten).

Eine beinharte Justizministerin Berger will diese 200 verurteilten, lebenslangen “Patienten” - da sie der Justiz pro Tag und Fall 400 Euro kosten - in Gefängnisse überführen (wo sie nur mehr 200 Euro pro Tag kosten). Die Beamtengewerkschaft wehrt sich heftig gegen diesen lange bekannten Plan der Justizministerin Berger. Diese 200 will sie auf die vorhandene Außenstelle Asten der JA Linz und das in Bau befindliche Gefängnis in der Baumgasse, 1030 Wien, aufteilen.

383 21/2-er - Zusatzstrafentäter (Österreich)

Wenden wir uns endlich den ausgewiesenen 383 21/2er-Lebenslänglichen in unserem Land zu. Also den Tätern, die zu einer Strafe und den parallel dazu laufenden § 21/2er verurteilt wurden.

Acht solche treffen wir in der JA Gerasdorf an - sie sind in der Regel anfang 15 Jahre bis knapp über 20 alt.

98 gibt es in der JA Mittersteig und deren Außenstelle JA Floridsdorf. Die JA Mittersteig wird von Gefangenen als schlechtes Gefängnis gesehen. Keine PCs und Playstations mehr, ein Spindgirl an der Wand entfacht Rabbaz. Dafür erhalten sie dort ein bisschen mehr Obst und das Essen ist besser als in der JA Wien-Josefstadt.

Ein paar 21/2er sitzen in der Frauenanstalt JA Schwarzau. Der Rest von 270 lebenslangen 21/2ern verteilt sich auf die JA Graz-Karlau, die JA Garsten, die JA Stein und verschiedene Untersuchungsgefängnisse, wo die Verurteilten auf ihre Verlegung in eine Strafanstalt warten.

113 21/2-er in Stein

Nun ein näherer Blick auf einige dieser 113 in der JA Stein inhaftierten Männer. Dem rasanten Anstieg von 27 auf 113 dieser 21/2er stehen in den letzten Jahren 6 Entlassungen gegenüber. Dies bedeutet, dass auf 13 Neuzugänge eine Entlassung kommt.

Bei diesen so genannten Untergebrachten 21/2ern geht es darum, ihre Gefährlichkeit zum Teil oder ganz abzubauen. Dies geschieht hier auf verschiedenste Arten.

Rudolf R. liegt im alten Zellenhaus West III und bekam vor etlichen Jahren die Bewilligung, einen Goldhamster zu halten. Ansonsten sitzt er auf gleichen Zellen, gleichem Arbeitsplatz, die übliche tägliche Spazierstunde nimmt er neben uns Normalgefangenen im Hof. Kurz: Seit 8 Jahren ist Rudolf ein stinknormaler Langzeithäftling. Aber der einzige mit einem Goldhamster im Haus. Da die Hamster meist nur zwei Jahre alt werden, hat R. schon den 3. namens “Focus”. Für Rudolf gilt: Noch 11-12 Goldhamster, dann sieht er eventuell ein Licht am Ende des Tunnels.

Dies bedeutet: Sein erstes Sozialtraining mit einem Justizbeamten auf ein paar Stunden in Krems. Solche begleiteten Ausgänge sind bei 21/2ern alle paar Wochen, bis zu 40 Male insgesamt möglich. Danach folgen viele Eintages-Ausgänge. Erst danach gibt es Haftunterbrechungen, die ein paar Tage dauern. Danach versucht man den Großteil in Wohnheimen wie der Wobes (über 30 Sozialarbeiter) u.a. unterzubringen, wo sie dann nach ein paar Jahren echt (bedingt) entlassen werden.

JA Stein - West I - Neuzugänge

In der JA Stein ankommende 21/2er kommen meist auf den gesicherten West I. Da dieser Stock mit 21/2ern voll belegt ist und sich ob der vielen Neuankömmlinge keiner mehr raussieht, kommen solche Zugänge inzwischen auch in den Nordflügel des alten Zellenhauses.

Auf West I liegen die Zugänge und andere, die oft schon 13 Jahre Strafe hinter sich haben, darüber hinaus im 21/2er 14 Jahre angehalten werden und aus dem einen oder anderen Grund praktisch von vorne beginnen. Einer war bei einer Therapierunde frech, ein anderer telefonierte mit seiner Mutter per verbotenem Handy, ein anderer nahm die 10 kg nicht ab, wieder einer setzte sein Pulver ab, oder war schon drei Jahre bei “Wobes” draußen und ging von diesem Wohnheim genau geregelt arbeiten. Da ihm seine Entlassung zu lange dauerte, flüchtete er nach Ungarn und stahl dort ein Auto. Er begann wieder von vorne.

Soeben kam ein neuer Gefangener herein, der zu 6 Monaten Strafe für Kinderpornos in seinem PC verurteilt wurde, plus dem 21/2er.

Grad I - Sozialtherapeutische Abteilung

Es gibt am Grad I eine Abteilung nur für 21/2er (Sozialtherapeutische Maßnahmenabteilung). Dort haben knapp über 40 Mann Platz. Die eine Hälfte hat nach Arbeitsschluss in den Betrieben noch eine Stunde Freizeit bis ihre Zellen um 17 Uhr gesperrt werden (Bad, TT). Bei der anderen Hälfte sind die Zellen nach der Arbeit bis 20 Uhr geöffnet (Freizeitraum, Bad, Waschmaschine). Da diese, speziell für die 21/2er eingerichtete Abteilung heillos überbelegt ist, liegen schon etliche auf der Normalabteilung davor, am Grad I Mitte.

Karl K. erklärte mir vor ein paar Tagen - er hat seine 14 Jahre Strafe längst hinter sich und ist darüber hinaus schon 8 Jahre im 21/2er untergebracht (in ein paar Jahren hat er eine Chance auf ein Sozialtraining) -, dass er auf seiner Abteilung Grad I erst zwei Zellenkollegen hatte (dort gibt es nur 21/2er). Die einzigen Zellenkollegen die er je hatte, verstarben beide. Dies dürfte das große Tor zur Freiheit sein.

Nun könnte ich über Fälle dort berichten, die ihre Strafe längst hinter sich haben und 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 und 15 Jahre darüber hinaus im 21/2er alleine dort verbringen und noch lange kein Ende ihrer Haft sehen…

Fall R. - 10 Monate Hauptstrafe - 14 Jahre Maßnahme!

Christian R. liegt seit ein paar Wochen im Spital. Er wurde zu 10 Monaten und 14 Tagen Strafe plus 21/2er verurteilt. Christian ist 14 Jahre über seine Strafe hinweg, setzte jetzt seine Medikation ab und will mit überhaupt niemanden mehr sprechen. Kurz: Er wird hier (vielleicht in der Karlau oder Garsten) noch ein bis zwei Jahrzehnte so herum liegen.

Ich bezeichne solche Fälle immer als “Keksfälle”, deren ähnlich gelagerte Unmenschlichkeit Dr. Milgram zu seiner (damals) epochalen Studie angeregt haben…

Die Macht der Psychiaterin

Es gibt im Haus Stein einige von der Justiz angestellte Psychiater und Psychologen (zusätzlich werden einige externe zugezogen). Die verstehen sich in erster Linie auch als Justizbeamte, die sie tatsächlich sind.

Leiterin bei den 21/2ern ist Justiz-Oberrätin, Psychiaterin Dr. E. Tadayon-Manssuri. Bei dieser Frau hat man das Gefühl, dass sie wie eine Glucke über ihre 21/2er wacht und keines ihrer Kindlein in die weite Welt hinaus lassen will. Und irgendwie erreicht sie auch immer wieder, dass der eine oder andere nicht entlassen werden kann.

Ihr schwacher “Mitspieler” in dieser Angelegenheit ist der eine oder andere Entlassungssenat des LG Krems. Diese Senate für bedingte Entlassungen vergeben am wenigsten bedingte Entlassungen der Welt. Sie liegen derzeit bei 2% an Zeitnachlass zu der möglichen Zeit, die sie erlassen könnten. Dahinter steht das OLG Wien, dass ebenso handelt.

Die letzte Österreich weite Studie über bedingte Entlassungen von Prof. Dr. Arno Pilgram weist personenbezogen 16,9% Bedingte aus. Das sind 7% an Zeitnachlass zum möglichen Datum - weltweit ein Novum. Würden wir in Österreich wirklich die bedingte Entlassung mit Bewährungshilfe dahinter mehr einsetzen, gäbe es nachweislich weniger Rückfall, somit weniger Kriminalität insgesamt. Seltsam, die wollen auf Teufel komm raus mehr Kriminalität! Treibende Kraft dabei ist die ÖVP.

Dicker Insasse N. (135 Kilo) muss abspecken

Zurück zur Oberrätin Dr. Tadayon-Manssuri, die inzwischen die Senate in Krems “im Sack” hat. Auf der einen Seite versteckt sie ihre besttherapierten 21/2er, wie Gerhard S. Ein “Keksfall” - für ihn schlecht mit 18 kleinen Vorstrafen - der schon 10 Jahre sitzt, auch auf 40 Sozialtrainings nur zu Therapien ging und endlich seine ersten 6 Allein-Tages-Ausgänge nur zu Therapien draußen hinter sich hat. Mit den an ihm vollzogenen Therapien könnte man locker fünf 21/2er versorgen.

Während sich dessen Entlassung weiter hinaus schiebt, lässt sich die Oberrätin Wolfgang N. von Grad I vorführen. Sie erklärt N., dass er schon lange seine 13 Jahre Strafe hinter sich hat und darüber hinaus schon über 13 Jahre zusätzlich im 21/2er untergebracht ist und sie ihn jetzt endlich auf ein paar Stunden Sozialtraining nach Krems schicken will. Er müsse dazu nur 10 kg abnehmen. Natürlich hat dies einen ernsten Hintergrund: Wolfgang N. ist knapp 170 cm groß und wiegt 135 kg. Dadurch ist er wohl ungefährlicher geworden, hat aber Schwierigkeiten seine Schuhe zuzubinden und gefährdet die Gesundheit seiner Füße…

Nach diesem Gespräch prüfte der Stockbeamte von Grad I Wolfgang Ns. Willen, indem er ihm des öfteren Nachschlag zukommen ließ. Langer Rede, kurzer Sinn, N. bekam keinen Kilo runter, kam darauf ein paar Monate ins Anstaltsspital und da er es dort auch nicht schaffte, landete er am West I. Damit hat sich seine Entlassung auf die nächsten 10-15 Jahre erledigt. Der Mann sitzt erst 27 Jahre und hat nur den Bruchteil eines Priklopils oder Josef Fritzls verbrochen.

Maßlose Vergabe der Maßnahme

Die 21/2er wurden wegen vielerlei verurteilt. Der Bogen spannt sich von klitzekleinen Taten, über gefährliche Drohung am Telefon, eine solche Drohung bei einer Scheidungsverhandlung, über Taten mit sexuellem Hintergrund, bis hin zu Vergewaltigungen und Morden.

Günther L. mit seinen drei Morden hätte - wegen seines Alters zur Tat - nur 20 Jahre Strafe bekommen können. Die bekam er und saß sie inzwischen ab (Stein, Karlau, Stein) und 5 Jahre im 21/2er hier darüber. Noch kein Sozialtraining (JWB-begleiteter-Kurzausgang) nach Krems, bedeutet dass er noch viele Jahre vor sich hat.

“In eine Anstalt für abnorme Rechtsbrecher!” - das bedeutet im Regelfall, Haft in einem stinknormalen Gefängnis, zusammen mit den normalen Strafgefangenen, manchmal sogar gemischt auf der gleichen Zelle.

In Österreich bedeutet der 21/2er nur zusätzliche Haft ohne fixes Ende. Richter verurteilen viele leicht zum 21/2er und andere Richter entlassen diese nicht. Da wir schon bei den “Keksfällen” den Plafond erreicht haben, versteht kein Insider, warum Schwarz, Blau und Orange wegen ein paar Kreuzchen bei den Wahlen die Bürger so extrem mit Unwahrheiten füttern.

Sie reden dauernd von höheren Strafen. Dann diskutieren wir endlich offen über Steigerungen hin zur Todesstrafe, Handabhacken, Pimmel ab, Vierteilen usw. Was derzeit läuft, lässt sich nur so steigern! Vorschläge auf den Tisch, weg mit den ewigen Lügen!

Friedrich “Fritz” Olejak

(Der Gastautor ist Insasse der JA Stein - noch sechs Jahre)

6 Responses to 'Friedrich Olejak über die Maßnahme'

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  1. pinkdawn said, on August 20th, 2008 at 4:15 Uhr nachmittags

    sehr geehrter herr oswald,

    ihrem artikel entnehme ich, dass sie für die abschaffung des § 21/2 sind. ich frage mich nur, was man mit ganz offensichtliche geisteskranken rechtsbrechern anfangen soll - ich denke jetzt an solche, die z. b. den abgeschnittenen kopf ihrer mutter in ein schaufenster stellen oder ähnliche fälle, die es leider gibt, und von denen wohl niemand behaupten wird, dass die täter nicht geisteskrank und daher nicht therapiebedürftig sind…

    ich kenne die ja mittersteig. soweit mir bekannt, sind die häftlinge dort zufrieden. sie erhalten auch psychotherapeutische betreuung, wie es ihrem gesundheitszustand entspricht.

    ich denke, es liegt im allgemeinen interesse, wenn die entlassung eines offensichtlich geistesgestörten täters auf psychiatrischen gutachten basiert - wie soll ein richter sonst entscheiden?

    tragische fälle haben gezeigt, dass psychiater auch manchmal irren können, was die gefährlichkeit eines häftlings anbelangt. würde es aber keinen maßnahmenvollzug geben, würden diese aggressionstäter meist noch früher entlassen werden. wollen sie das wirklich? dass es zu wenig psychotherapeutische betreuung in den jas gibt, wissen wir alle - das ist allerdings ein kostenproblem.

    ihre sarkastischen bemerkungen über die pcs in der ja mittersteig versteh ich auch nicht. ein pc ist heute wohl kaum mehr ein luxusartikel. warum sollen die häftlinge dort keinen alten pc haben dürfen? sollen häftlinge wirklich wie in der steinzeit leben müssen? bevor häftlinge auf “dumme gedanken” kommen, ist es doch besser, sie beschäftigen sich mit dem pc und erwerben dort vielleicht sogar skills, die sie später beruflich nutzen können.

    eine haft ist immer eine harte strafe - und ein pc oder fernseher macht aus einer gefängniszelle noch lang kein luxushotel, wie manche immer wieder kommunizieren wollen.

    mfg

  2. Mos. Tam Hanna said, on August 20th, 2008 at 4:34 Uhr nachmittags

    Liebste pinkdawn,
    dass sich Psychiater irren steht ausser Frage - die Frage die man IMHO stellen muss, ist wieviel Prozent der Psychiater sich regelmässig (und eventuell sogar absichtlich/gewinnoptimierend, will aber nichts unterstellen) irren.

    Die Psychiaterschwemme durch die Zulassung von Psychotherapeuten, etc hat zu einem beinharten Wettkampf zwischen den Einzelnen um “Opfer” geführt - es gibt nicht genug “Wirte” für alle Therapeuten.

    Deshalb müssen neue “Opfer” her - und diese findet man durch Unterwanderung des Staats(DDR als Beispiel). Ich verweise ungern auf Scientology-Matereal, doch es handelt sich hierbei um mehr-minder die einzige Gruppe, die halbwegs brauchbares Matereal liefert. Der Verweis unten ist zwar sehr propagandistisch aufgemacht und reisserisch, enthält aber trotzdem einige sehr interessante Tatsachen:
    http://www.youtube.com/watch?v=hsfH_ap2Wgg

    Außerdem verstehe ich nicht, warum Fräulein pinkdawn seinen Namen nicht postet. Ich stehe zu meiner Meinung, und denke nicht, dass ich es notwendig habe, mich zu verstecken.

    Beste Grüße und Dank für den excellenten Artikel
    Tam Hanna

  3. pinkdawn said, on August 20th, 2008 at 5:17 Uhr nachmittags

    liebster tam hanna,

    dass es jetzt mehr psychotherapeuten gibt, führt sicher zu einem gewissen wettbewerb in dieser sparte. aber konkurrenz belebt ja bekanntlich das business - dieser grundsatz gilt auch hier. die klienten haben daher die möglichkeit, unter vielen anbietern den für sie besten zu wählen. warum Sie darin einen nachteil sehen, verstehe ich nicht.

    dass Sie menschen, die psychotherapeutische hilfe in anspruch nehmen, sehr despektierlich, wie ich meine, als opfer bezeichnen, kann ich auch nicht nachvollziehen. ich finde es nämlich sogar mutig, sich einzugestehen, dass man so eine hilfe braucht und sie auch in anspruch nimmt, weil es diesbezüglich leider immer noch viele vorurteile gibt.

    mag sein, dass sich psychiater irren, aber in wie vielen fällen haben sie auch schon geholfen? vielleicht könnte man einmal diese statistiken einander gegenüberstellen.

    ich habe nicht das gefühl, dass unser staat von psychotherapeuten “unterwandert” ist. ich habe eher den eindruck, dass Sie persönlich psychotherapeuten eine gewisse animosität oder phobie entgegenbringen, die ich hier nicht näher kommentieren möchte, zumal die ursachen für eine solche ohnehin allgemein bekannt sind.

    Sie werden daher verstehen, dass ich in diesem zusammenhang daher auch wenig interesse für uraltes propagandamaterial im sinne einer lächerlichen und polemischen hetze gegen psychiater habe, wie sie die scientologen betreiben.

    die anrede fräulein ist meines wissens bereits seit den 60er jahren nicht nur abgeschafft, sondern gilt bei uns inzwischen sogar als beleidigend.

    ich bin selbst im publizistischen bereich tätig und publiziere immer unter meinem namen. da ich aber aufgrund meiner kritischen artikel sogar schon unter meiner privaten telefonnummer von rechtsextremisten belästigt wurde, bin ich nun etwas vorsichtiger geworden, weil ich anderes zu tun hab, als mich mit unintelligenten fanatikern auseinanderzusetzen. ich hoffe, Sie verstehen das.

    mfg

  4. Mos. Tam Hanna said, on August 20th, 2008 at 5:54 Uhr nachmittags

    Liebste pinkdawn,
    es freut mich sehr, bei Ihnen einen gewissen Nachdenkprozess ausgelöst zu haben!

    Sie haben die Datenbank von Herrn Oswald mit vielen Bytes Text belastet, ohne dabei jedoch auf mein Kernproblem einzugehen: kann es sein, dass Psychiater absichtlich die Behalndlung in die Länge ziehen, ähnlich wie ein Rechtsanwalt eine Auseinandersetzung? Der obige Artikel schildert einige derartige Fälle…

    Wenn sie tatsächlich im publizistischen Bereich tätig wären, wüssten Sie über die Bedeutung von Werbung - heutezutage kann man Bedürfnisse leicht erzeugen. Kann es vielleicht sein, dass man die “Hilfebedürftigkeit” der Menschen künstlich zu verstärken versucht, z.b. durch Direktiven an Beratungsstellen und/oder idealisierte Darstellung von weitgehend nutzlosen Psychoanalytikern in Filmen und Romanen?

    Es freut mich weiter, zu sehen, dass Sie mir Rechtsextremismus oder gar Geisteskrankheit unterstellen wollen - ein bekanntes, billiges polemisches Mittel der 68-er Generation(der Sie m.E. nach angehören => Fräulein, ist laut Duden KEINE Beleidigung).

    Psychiatrien waren ein wichtiger Teil der Sovjetdiktatur, in die der “Staatsfeind” zur “Umerziehung” abgeschoben konnten: doch bekanntlich ist für am linken Auge blinde alles was rot ist, gut.

    100 Millionen Tote mahnen. .

    Beste Grüße
    Tam Hanna

  5. pinkdawn said, on August 21st, 2008 at 3:38 Uhr nachmittags

    Liebster Tam Hanna,

    auch ich bin stolze Besitzerin eines aktuellen Dudens, woselbst ich lese “Heute ist es üblich, erwachsene weibliche Personen mit Frau anzusprechen, und zwar unabhängig von Alter und Familienstand.” Wenn sich jemand nicht an dieses gesellschaftliche Comment hält, verfolgt er damit meistens provokante Absichten.

    Sie belasten die Datenbank von Herrn Oswald ja übrigens auch mit vielen Bytes Text - oder etwa nicht? Warum werfen Sie mir das dann vor?

    Ich habe kein Problem damit, zuzugeben, dass es - wie in jedem Berufsstand - natürlich auch schlechte Psychiater oder Psychotherapeuten gibt. Gerade da hilft aber, wie schon erwähnt, die von Ihnen so verteufelte “Psychotherapeutenschwemme”, weil man sich eben, wenn man mit einem Behandler unzufrieden ist, einen besseren suchen kann.

    Warum bezweifeln Sie, dass ich im publizistischen Bereich tätig bin? Warum sollte ich diesbezüglich lügen?

    Ich glaube nicht, dass man die “Hilfsbedürftigkeit” eventuell zu aquirierender Patienten künstlich schafft, sprich: ihnen eine Therapie einredet. Wenn Sie denken, dass Menschen so leicht beeinflussbar sind, haben Sie eine ziemlich schlechte Meinung von “den Menschen”. Ich denke eher, dass die Vorurteile gegen Psychotherapie immer noch sehr groß sind und viele sich schämen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, obwohl sie sie dringend benötigen würden.

    Dass Psychoanalytiker in Filmen idealisiert dargestellt werden, stimmt. Das liegt wohl zum Teil daran, dass die DrehbuchautorInnen, die oft selbst in Analyse sind, hier ihren Wünschen und Sehnsüchten folgen. Da es aber in der Bevölkerung, wie erwähnt, immer noch viele irrationale Vorurteile gegenüber Psychotherapie gibt, ist es imho kein Fehler, die VertreterInnen dieses Berufsstands vielleicht sympathischer, hilfsbereiter und engagierter darzustellen, als sie sind. Das Gleiche gilt aber übrigens auch für Feuerwehrmänner, Polizisten, Geheimagenten und Privatdetektive sowie oft auch Lehrer und Ärzte. Oder?

    In den von Ihnen angesprochenen Filmen ist die Psychoanalyse übrigens nie “nutzlos”. Denken Sie doch nur an die berühmten, spannenden Hitchcock-Filmklassiker, die alle auf Erkenntnissen der Freudschen Analyse basieren!

    Ihren Sarkasmus in Ehren, aber ich habe Ihnen nie “Rechtsextremismus” oder “Geisteskrankheit” unterstellt. Wie kommen Sie darauf?

    Warum denken Sie eigentlich, dass ich der “68er Generation” angehöre?

    Wer von uns beiden der Polemiker ist, mag jeder selbst beurteilen, der diesen Schriftwechsel liest.

    Dass sich die Sowjetunion und andere totalitäre Staaten psychiatrischer Anstalten bediente, um Regimekritiker mundtot zu machen, hat man immer wieder gehört. Ich halte das nicht für ausgeschlossen. Vom möglichen Psychiatermissbrauch einer kommunistischen Diktatur aber abzuleiten, dass alle Psychiater schlecht, korrupt und “nutzlos” sind, erscheint mir allerdings doch sehr kühn und realitätsfemd. Oder wie sehen Sie das?

    Dass Beratungsstellen “Direktiven” von patientengeilen Psychiatern oder Psychotherapeuten entgegennehmen, scheint mir eine sehr bedenkliche Unterstellung zu sein. An welche “Beratungsstellen” denken Sie denn hier konkret? Haben Sie Beweise für eine derartige Korruption - oder beziehen Sie sich da schon wieder auf irgendwelche Scientology-Polemiken?

    Die 100 Millionen Tote, die sie den Psychiatern in der Sowjetunion, wie ich annehme, in die Schuhe schieben, haben meinen Respekt - auch wenn es tatsächlich viel weniger waren. Ich denke aber ebenso respektvoll und mit Empathie und Mitgefühl an die vielen Toten, die “freiwillig” aus dem Leben scheiden, weil sie keine psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen konnten oder wollten, die ihnen aus ihrer Depression geholfen hätte.

    Auch wenn diese “Volkskrankheit” stets bagatellisiert wird - Depressionen sind eine sehr schwere Erkrankung, die sehr oft tödlich verläuft, wenn man sie nicht therapeutisch behandelt. Wünschen Sie diesen Menschen keinen Heilungserfolg? Oder soll man sie etwa nur mit Medikamenten “niederspritzen”, ohne auf ihre Probleme subjektiv in behutsamen Therapiegesprächen einzugehen?

    Beste Grüße

  6. marcusjoswald said, on August 30th, 2008 at 7:47 Uhr vormittags

    Geschätzte Leser!

    Ich darf mich einschalten. Vorweg muss ich richtigstellen, dass nicht ich Autor des Beitrages bin. Ich hätte das in der Vorzeile besser klären müssen. Gastautor ist Herr Friedrich Olejak. Er ist Insasse in der größten Männerjustizanstalt Stein und ein exzellenter Kenner des Hauses. Ich gebe ihm manchmal die Chance, hier seine Gedanken auszubreiten. Da er Fachkunde hat, findet er Leser.

    Olejak weist in seinem Artikel nicht auf seinen Fall hin. Er selbst sitzt seit 25 Jahren und hat noch sechs Jahre vor sich. Er beging keinen Mord, sondern Mitte der 80er Jahre in Wien drei Banküberfälle. Dafür bekam er - soweit ich weiß - 18 Jahre Haft. In der JA Garsten kam ihm dann die dumme Idee, bei der kirchlichen Weihnachtsfeier den Geistlichen zu kidnappen, um freizukommen. Dafür bekam er weitere 13 Jahre drauf. Mitte der 90er Jahre gründete er eine Art “Gefangenengewerkschaft” und sammelte über 300 Unterschriften (”Mitglieder”). Er kennt in Stein den Akt zu jedem Häftling und hilft auch bei den Schriftverkehren. Soviel dazu.

    Friedrich Olejak meint in seinem Artikel, dass die “Maßnahme” (in Deutschland: “Sicherheitsverwahrung”) ein Tabuthema in der Öffentlichkeit ist. Wohl seien die Strafen für schwere Delikte hoch, aber durch “Maßnahmenzusatz” (§ 21 StGB) werden sie extrem hoch. Das prangert er aus seiner Sicht an. Ich gebe ihm dafür Raum, das aus Innensicht zu beschreiben, weil man aus Außensicht dazu wenig weiß.

    Im Gerichtsalltag ist es schon so, dass die “Maßnahme” oft sehr leichtfertig vergeben wird. Bei Fällen, in denen es um die Wahrung der - wie es technisch heißt - “sexuellen Integrität” muss man sich vorsehen, dass man nicht übers Ziel schießt. Es gibt in Bereichen etwa der Sadomaso-Szene viele Dinge, die sich einem “normalen” Menschen nicht erschließen. Doch geschieht das in Übereinkunft zweier Erwachsener. Es gab schon Richter, die daran zweifelten und beinahe eine “Maßnahme” verhängten.

    Einmal gab es in Wien am LG Wien die “Maßnahme” für einen 38-jährigen Mann, der im Cafehaus der “Baumgartner Höhe” (Landesnervenklinik Wien) Frauen kennenlernte, die dann freiwillig mit ihm nach Hause fuhren, zwei, drei Tage blieben und dann wieder in die Klinik zurück fuhren. Fünf Frauen lernte er so im Caféhaus kennen. So sehr man das verabscheuen kann, auch das geschah in Übereinkunft und Freiwilligkeit zweier Erwachsener. Doch die Richterin am LG Wien sah das anders. Der Verurteilte ist heute in der JA Göllersdorf (NÖ) im Maßnahmenvollzug. Entlassungstag ungewiss.

    Zum Themenkreis “Mord”: Der Mythos, dass jeder Mörder brandgefährlich ist, ist als falsch einzustufen. Gutachter, die das feststellen, müssen ihre Testmethoden (IDC-10) überprüfen. Fast 90 Prozent der Mordfälle geschehen im Affekt in mentalen Ausnahmesituationen (Ehestreit, Scheidungsstreit). Viele blutige Strohfeuer werden in Österreich als “Mord” bewertet, obwohl sie Totschlag wären.

    Ein Vorredner sprach den Fall in der Wiener Gentzgasse (18. Bezirk) an. Der Fall ist mir wohlbekannt. Ein Mann ermordete (ungefähr 1995) seine Mutter, die eine Boutique betrieb, köpfte sie und stellte den Kopf demonstrativ ins Schaufenster. Täter: Der erwachsene Sohn. Er sei von der Mutter “unterdrückt” worden, gab er als Tatmotiv an. Der Sohn bekam völlig überraschend kein “Lebenslang” sondern nur den § 21 Abs 1 StGB (Schuldspruch ohne Strafe). Er saß fünf Jahre in Göllersdorf und ging frei. Zwei Jahre nach seiner Entlassung bekam er in Ungarn ein paar Monate Haft wegen Körperverletzung. Gut, dass das angesprochen wird. Ich halte den Fall Gentzgasse für das größte Fehlurteil der jüngeren österreichischen Rechtssprechung und einen Gutachterfehler! Denn dieser Mord mit sadistischem Einschlag und vollzogen mit höchster Grausamkeit ist eine Benachteiligung vieler Häftlinge, die eine massive Langbestrafung für weit weniger Tatsubtrat erhalten. An diesem Fall gerät die Ausgewogenheit ins Wanken.

    Olejak kritisiert in seinem Artikel ferner, dass oft Kleinst-Anlässe (Telefondrohung) schon dafür genutzt werden, den § 21 Abs 2 (Zusatzstrafe in Justizpsychiatrie) zu verhängen. Wenn stimmt, was er aufs Tablett bringt, nämlich, dass in der JA Stein ein Mann kürzlich mit 6 Monaten “Hauptstrafe” die Zusatzmaßnahme erhielt, bedeutet das für diesen, dass er in Wahrheit 10 Jahre sitzt. Mich persönlich schockieren Fallbeispiele, wo jemand, wie Olejak schreibt, schon 14 Jahre “über der Zeit” sitzt. Das sind unmenschliche Intervalle. Solche Gefangenen sind mentale Wracks und Außerstande, noch klar zu denken. Aber nicht, weil sie irgendwann eine grausame Tat begangen haben, sondern weil sie so lange von der Lebenswelt abgeschnitten werden.

    Zum Themenkreis “Therapiefunktionalität im Strafvollzug” kann man viel ergänzen. In Wahrheit ist eine Justizanstalt ein Staat im Staat und die Beamten in einer Justizanstalt werden nicht kontrolliert. Die Psychologen sind oft die einzigen Lichtbringer. Das muss man ehrlicherweise anmerken. Doch: In Stein, wo Olejak sitzt, gibt es mit 380 Offizieren und Unteroffizieren einen mächtigen Beamtenkader. Dagegen können eine Handvoll Psychologen auf Dauer nicht anlaufen. Daher assimilieren sie sich, denken bald wie Beamte und handeln wie Beamte. Von individueller, psychologischer Betreuung kann nicht mehr die Rede sein. In der Realität kommt hinzu, dass sicher einige Häftlinge keine “Therapiebereitschaft” (Fachbegriff: Compliance) zeigen. Das ist aber in der freien Welt auch so, wo Leute erst zum Arzt gehen, wenn Herz, Psyche und Leber todkrank sind.

    Das Kernproblem, das aufgezeigt werden soll (nicht von Gastautor Olejak, der einen anderen Blickwinkel hat), ist, dass es zu wenig Personal für “nichtlinear organisierte Belegschaft” (so der Fachterminus für Sozial- und Psychologendienste) in einer Justizanstalt gibt. Die Sozialarbeiter und Psychologen, die anfänglich mit gutem Vorsatz an die Arbeit gehen, sehen als absolute Minderheit in der Gesamtorganisation bald, dass sie heillos überlastet sind.

    Daher sind Langzeitanhaltungen eine Ausrede für den Staat, nicht rascher und effizienter zu therapieren.

    Marcus J. Oswald

    ps: Mein “Speicherraum” beträgt 3 GB, derzeit sind 20 MB verbraucht (Status: 30. August 2008). Aktueller Inhalt: 186 Artikel, 297 Fotos, 61 Kommentare. Es gibt also noch reichlich Speicher, um sich mit Recht und Staat kritisch auseinanderzusetzen. Am Ende gehen sich aus: 27.900 Artikel, 44.500 Fotos, 9.000 Kommentare. Ist das erfüllt, wird auf 100 GB aufgestockt…

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