Blaulicht und Graulicht – Das Online Magazin

Profiteure der Frauenhauskampagne: Magazin „Profil“

Veröffentlicht in Feminismus, Medien von marcusjoswald am 18. Juni 2008
Das Magazin PROFIL vom <em>9. Juni 2008</em>, Seite 32. Darauf enthalten: Ein Inserat der Geheimorganisation Autonome Österreichische Frauenhäuser, die mit Steuergeld während der Fußball-Euro 2008 ihre Helpline pushen will. Wir haben die Telefonnummern retouchiert, weil wir den Unfug der Frauenhäuser nicht medial verstärken. (Bildquelle: Magazin Profil, Bildausschnittarchiv Oswald 1090)

Das Magazin PROFIL vom 9. Juni 2008, Seite 32. Darauf enthalten: Ein Inserat der Geheimorganisation Autonome Österreichische Frauenhäuser, die mit Steuergeld während der Fußball-Euro 2008 ihre Helpline pushen will. Wir haben die Telefonnummern retouchiert, weil wir den Unfug der Frauenhäuser nicht medial verstärken. (Bildquelle: Magazin Profil, Bildausschnittarchiv Oswald 1090)

(Wien, im Juni 2008) Wenn die geschlechterdiskriminierende Frauenhauskampagne 2008 – „Verliebt.verlobt.verprügelt.“ – läuft (verantwortlich: Frauenministerin Doris Bures, Frauenhaus-Chefin Andrea Brem und Y&R-Agenturchef Alois Schober sowie sein Creativdirektor), gibt es auch Profiteure in den Medien.

„Blaulicht und Graulicht“ sucht die wirtschaftlichen Profiteure nun heraus und präsentiert sie der Öffentlichkeit. Ein Nutznießer der gegen Männer hetzenden Inseratenkampagne, die mit 965.000 Euro Steuergeld finanziert wird, ist das Wiener Magazin „Profil“. Es geniert sich nicht, die ohnehin schon mit Steuergeld schwer subventionierte „Helpline“ (299.900 Euro jährlich) der Geheimorganisation „Frauenhäuser“ zu bewerben.

Non olet

Profil“ nahm mit einem Inserat (5,8 mal 28 Zentimeter) auf Seite 32 am 9. Juni 2008 3.500 Euro plus 20 Prozent Umsatzsteuer ein. Dazu fünf Prozent Werbesteuer. Macht – einfache Rechnung: 4.375 Euro.
Wie schon Gaius Julius Caesar sagte: Non olet. (Geld stinkt nicht).

Dass man von „Profil“ einen frauenhauskritischen Beitrag im Jahr 2008 erwarten kann, ist nicht zu erwarten.
So wurde das Magazin eingekauft. Mit dem Geld der anderen (Steuergeld).

Marcus J. Oswald (Ressort: Medien)