Blaulicht und Graulicht – Das Online Magazin

Profiteure der Frauenhauskampagne: Stadtmagazin „Falter“

Veröffentlicht in Feminismus, Medien von marcusjoswald am 26. Juni 2008
Das Wiener Stadtmagazin FALTER vom <em>20. Juni 2008</em> und <em>27. Juni 2008</em>, jeweils Titelseite. Darauf enthalten: Ein Inserat der Geheimorganisation Autonome Österreichische Frauenhäuser, die mit Steuergeld während der Fußball-Euro 2008 ihre Helpline pushen will. Wir haben die Telefonnummern retouchiert, weil wir den Unfug der Frauenhäuser nicht medial verstärken. (Bildquelle: Stadtmagazin Falter, Bildausschnittarchiv Oswald 1090)

Das Wiener Stadtmagazin FALTER vom 20. Juni 2008 und 27. Juni 2008, jeweils Titelseite. Darauf enthalten: Ein Inserat der Geheimorganisation Autonome Österreichische Frauenhäuser, die mit Steuergeld während der Fußball-Euro 2008 ihre Helpline pushen will. Wir haben die Telefonnummern retouchiert, weil wir den Unfug der Frauenhäuser nicht medial verstärken. (Bildquelle: Stadtmagazin Falter, Bildausschnittarchiv Oswald 1090)

(Wien, im Juni 2008) Wenn die geschlechterdiskriminierende Frauenhauskampagne 2008 – „Verliebt.verlobt.verprügelt.“ – läuft (verantwortlich: Frauenministerin Doris Bures, Frauenhaus-Chefin Andrea Brem und Y&R-Agenturchef Alois Schober sowie sein Creativdirektor), gibt es auch Profiteure in den Medien.

„Blaulicht und Graulicht“ sucht die wirtschaftlichen Profiteure nun heraus und präsentiert sie der Öffentlichkeit. Ein Nutznießer der gegen Männer hetzenden Inseratenkampagne, die mit 965.000 Euro Steuergeld finanziert wird, ist das Wiener Stadtmagazin „Falter“. Es geniert sich nicht, die ohnehin schon mit Steuergeld schwer subventionierte „Helpline“ (299.900 Euro jährlich) der Geheimorganisation „Frauenhäuser“ zu bewerben.

Falter nahm mit zwei Inseraten (4,5 mal 4,5 Zentimeter) auf der Titelseite am 20. Juni 2008 und 27. Juni 2008 jeweils 1.930 Euro plus 20 Prozent Umsatzsteuer ein. Dazu fünf Prozent Werbesteuer. Macht – einfache Rechnung: 4.825 Euro. Wie schon Gaius Julius Caesar sagte: Non olet. (Geld stinkt nicht).

Non olet

Dass man vom „Falter“ einen frauenhauskritischen Beitrag im Jahr 2008 erwarten kann, ist nicht zu erwarten.
So wurde das Magazin eingekauft. Mit dem Geld der anderen (Steuergeld).

Marcus J. Oswald (Ressort: Medien)