Herr Marcus J. Oswald war heute beim Röntgen

Beide Füße des Marcus J. Oswald - Röntgen 30.07.2008
Die rechte Achillesferse ist nicht zu sehen, aber zu spüren. Die Sehne kann spröde werden, verkalken – und reißt irgendwann ab. (Foto: Schludermann. Repro: Oswald)
(Wien, im Juli 2008) Der Herausgeber ist derzeit fußmarod und war beim Röntgen. Das Radio-Studio am Wiener Alsergrund ist freundlich, beherrscht von einer Klimaanlage, die den Warteraum kühlt, wie es in Venezuela im Sommer nicht anders ist. Wenn es draußen schwüle 32 Grad, wirken 23 Grad Raumtemperatur angenehm kühl.
Studio Grundlgasse 3
Das Studio Schludermann ist neu an diesem Ort: Grundlgasse 3. Davor war man im Keller der Glasergasse 27, direkt unter dem Evangelischen Krankenhaus. Das Krankenhaus der Diakonie ist schon lange weg, 2001 kam ein Asylheim mit Weißrussen, Afrikanern und Tschetschenen.
Das Radio-Labor wanderte dann in den freigewordenen Geschäftsraum der Firma ADEG, die geschlossen hatte.
In den 60er Jahren, wissen Alt-Alsergrunder, war in der Grundlgasse 3 neben dem Café Rundfunk ein Kino.
Schuhe aus, rauf auf Bank
Der Herausgeber musste am 30. Juli 2008 nur kurz Warten. Er hatte Termin. Gleich hieß es: Schuhe ausziehen. Hosen hochkrempeln. Rauf auf die Bank. Bilder machen. Da Hodenkrebs nicht nur von Rennradsatteln kommt
(sagt eine TV-Doku), sondern auch von Hochfrequenzstrahlen, nur mit Schutz. Die Bilder zeigen leider nicht das gewünschte Ergebnis.
Befund zu beiden Füßen des Herausgebers (30. Juli 2008): „Normaler, unauffälliger Skelettbefund, keine pathologischen Weichteilerkrankungen.“ Das überrascht, da der Herausgeber ohne Schmerztabletten kaum
20 Meter gehen kann.

Linkes Knie von Marcus J. Oswald - Röntgen 30.07.2008
Zweites Schaubild (oben) zeigt das linke Knie des Herausgebers. Er verunfallte am 12. Juni 2008 auf einer Stiege am Westbahnhof durch Blödheit. Beide Hände im Hosensack rutschte er mit dem rechten Fuß ab und stürzte mit der linken Kniescheibe auf die Stiegenkante. Bis heute schmerzt das linke Knie. Es gab zwei Alternativen: Entweder war die Kniescheibe angebrochen oder die darunterliegende Sehne wurde eingerissen. Seither steht die linke Kniescheibe spitz weg.
Ernüchternder Röntgenbefund (30. Juli 2008): „Der Kniespalt normal weit. Gelenkflächen scharf begrenzt. Keine deg. Veränderungen, keine pathologische Weichteilverkaltungen. Normale Knochenstruktur. Keine Fraktur.“
Warum die linke Kniescheibe dennoch „schief steht“, konnte der Radio-Spezialist nicht sagen.
Nun mussen Sportmediziner im „Fusszentrum“ ran.
Auf die Tage.
Ärzte-Links:
Labor Schludermann
Fusszentrum (Privatklinik)
Orthopädisches Spital Speising
Marcus J. Oswald (Ressort: Intern)
