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EhRe will auch zur Wahl 2008

Veröffentlicht in Familienrecht, Männerpolitik, Short Message Service, Väterrechte von marcusjoswald am 16. August 2008
Elite Humanes Recht EhRe

Elite Humanes Recht EhRe

(Wien, im August 2008) Splitter- und Protestgruppen sind der Schnittlauch auf jeder politischen Wahl.
Sie bringen wenig Stimmen zusammen, zeigen aber Engagement, das über die Wahlen hinausgeht.

In Wien will eine Gruppe namens EhRe – Abkürzung für „Elite Humanes Recht“ – um Zustimmung werben.
Das gab die Gruppe, ein Netzwerk aus justizpolitischen Aktivisten, am 3. August 2008 bekannt.

Netzwerker und Protestgruppe

Teile des Netzwerks sind im rechtspolitischen und justizkritischen Geschehen seit Jahren aktiv verankert.
Teile waren in der Anti-EU-Plattform „rettet-österreich“ tätig. Andere sind in der österreichischen „Väterrechtsbewegung“ tägig. Einige unterstützten monatelang den Parlamentarier Karl-Heinz Klement aktiv in seiner politischen Arbeit – bis der dieser Tage von seinem Obmann H.C. Strache überraschend geschasst wurde.

Wahlantritt Bundesland Wien geplant

Die Gruppe will im Bundesland Wien antreten und hat Unterstützungspapiere aufgelegt. Man will Unterschriften sammeln. Auch ein Spendenkonto existiert.

Man vertritt gesellschaftliche Positionen, die das Familienbild im Mittelpunkt haben. Man fordert in diesem Zusammenhang eine „saubere Justiz“ und eine Verankerung der „UN-Kinderrechte in der Verfassung“. Daneben will man die Etablierung eines „Justizanwalts ohne Partei- oder aktive Justizvergangenheit“. Die gesellschaftspolitische Arbeit soll sich aber auch auf die bundesweite Errichtung von Männerhäusern und in der familienrechtlichen Tagesarbeit auf von Männern geführte Besuchscafés erstrecken.

Erreichbar via Wikipedia oder HumanesRecht

Auf der Webseite www.humanesrecht.com steht ein Motto: „Intelligenz ist die Fähigkeit Informationen zu empfangen, zu entschlüsseln und brauchbar weiter zu vermitteln. Dummheit bedeutet, diesen Prozess an einer beliebigen Stelle zu unterbrechen.“

Auf der Webseite ist das Programm in aller Kürze dargestellt. Vorranging will man sich um „die Justiz“ kümmern, die laut Ansicht von EhRe die Großparteien in ihren Programmen nicht ernst nehmen.

Parteifreie Justiz gefordert

Das parteipolitische Besetzen von Höchstrichtern muss laut EhRe ein Ende haben. Außerdem verlangt man mehr Förderungen für männerpolitische Initiativen. So fordert man mehr männliche Kindergärtner. Auch ist ein Besuchscafé in Wien geplant, das ausschließlich von Männern (Sozialarbeiter) geführt ist.
Zudem fordert man ein „Männerhaus“ für Scheidungsväter nach Südtiroler Vorbild.

Die Wegweisungswirtschaft und scheinheilige Opferschutzindustrie durch die mit ihren kriminellen Vorgängen bekannt gewordene Wiener SPÖ-Horngacher-Polizei und die Seilschaften der offiziös agierenden feministischen Wiener SPÖ-Geheimorganisationen wie „Interventionsstelle“ oder „AÖF“ boomt, so EhRe. Und wird mit undeklarierten Subventionen belohnt.

Neu zu gründende Männerhäuser sollen nicht nur ein politisches Gegengewicht zum spezifisch Wiener radikalen Feminismus bilden, sondern auch den Zweck haben, darin aufgefangene Männer, die aus ihrem eigenen Heim „weggewiesen“ werden, rechtstechnisch auf Prozesse vorzubereiten, systematisch um deren Sorgerechte zu kämpfen und mentale sowie sozialarbeiterische Begleitung (Prozessbegleitung) anzubieten.

Politische Justizspezialisten und Väterrechtler

Eine Stoßrichtung von EhRe ist gegen die SPÖ ausgerichtet. Diese Partei unterstützte die Anti-Mann-Kampagne „Verliebt.verlobt.verprügelt“ der Geheimorganisation AÖF (Autonome Österreichische Frauenhäuser rund um Andrea Brem). „Das war der Sündenfall“, so EhRe. Diese Hetz-Kampagne aus dem Jahr 2008 wird in der Programmatik der Kleinpartei herausgehoben und thematisiert, weil sie die Gesinnung der SPÖ-Frauen zeigt.

Eine andere Stoßrichtung ist seit dem Hinauswurf des Karl-Heinz Klement aus der FPÖ auch H.C. Strache.
Diesem wird in „Väterrechtsfragen“ keine Kompetenz mehr zugestanden.

Gegen Scheidungswirtschaft und Profiteure

Ein weiteres gesellschaftspolitisches Thema von EhRe ist, dass die Scheidungswirtschaft boomt. Vor allem in sozialdemokratischen Städten wird der Wert der Familie unterwandert und das Scheiden – aus populistischen Gründen – zu leicht gemacht. Im pädagogischen Sinn verschwindet die Familie, so EhRe. Das schadet Kindern.
Durch radikale Feministen, die Wien nicht nur ärmer machen (kinderärmer), sondern auch Männer durch stetes Anzeigen kriminalisieren, entsteht die boomende Scheidungs- und Justizindustrie, kritisiert EhRe.

SPÖ wirtschaftet Gesellschaft ab

Im Gegensatz wirtschaftete die SPÖ die Stadt Wien ab und erzeugte durch exorbitante Mietpreise und einen Anstieg von leistungsfeindlicher Gesinnung knapp 100.000 orientierungslose Sozialhilfeempfänger (2001: nur 65.000).

Fazit: Wo die Selbstkontrolle und Eigenplanung über die eigene Familie an die sozialdemokratische Parteipolitik delegiert wird, geht die gesamte Kommune bankrott. Das Nebenprodukt „Teuerung“ trifft Scheidungsväter und Scheidungsmütter doppelt hart.

Mittlerweile unterstützen andere Väterrechtsvereine einen möglichen Wahlgang von EhRe.
Es liegt insgesamt an den 2.400 Unterschriften, ob diese Kleinpartei antreten darf.

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Die Unterstützungserklärungen sind via www.humanesrecht.com herunterzuladen.
Die Kleinpartei EhRe ist zuversichtlich, genug Unterstützer zu finden, die unterschreiben.

Marcus J. Oswald (Ressort: Short Message Service)

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