Für Robert Mang ist es ausgestanden – Entlassung!

Robert Mang kann wieder der Sonne entgegen sehen. (Foto: Love.at)
(Wien, im August 2008) Alles hat ein Ende, auch die Wurst hat zwei. Was 2003 mit einem geschickten Einstiegsdiebstahl über das Baugerüst ins Kunsthistorische Museum (KHM) begann, endete 2005 beim Gerichtsverfahren mit vier Jahren Haft. Und weil die Richter am Oberlandesgericht Wien böse sind, gaben
sie beim Berufungsverfahren durch den Staatsanwalt noch ein Jahr drauf.
Gerechtigkeit
Doch es gibt auch gute Richter. Etwa am kleinen Vollzugsgericht Steyr in Oberösterreich. Dieses sagte nun:
Aus und vorbei. Robert Mang bekommt als ehedem nie krimineller Wiener die Halbstrafe.

Robert Mang, der Mann, der die Saliera so sehr liebte, dass er sie gleich mitnahm und zwei Jahre unter seinem Bett versteckte. Das war - inmitten dieser Scheidungswirren - natürlich kompletter Unfug. (Foto: Love.at)
Somit kann der 51-Jährige bald wieder optimistisch der Sonne entgegen sehen. Genauer: Im Okotober 2008.
Auf die Tage. Alles hat ein Ende, auch die Wurst hat zwei.
Marcus J. Oswald (Ressort: Justizanstalten)

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