Blaulicht und Graulicht – Das Online Magazin

Serienanzeigerin Rosa Logar kann es nicht lassen – wir auch nicht

Veröffentlicht in Feminismus, Intern von marcusjoswald am 2. Oktober 2008
Frauenhaus Aktivistin Rosa Logar - Interventionsstelle Wien (Foto: Marcus J. Oswald)

Frauenhaus Aktivistin Rosa Logar - Interventionsstelle Wien
(Foto: Marcus J. Oswald)

(Wien, im Oktober 2008) Wie heute aus guter Quelle mitgeteilt, zeigt die Serienanzeigerin Rosa Logar
von der Interventionsstelle Wien diese Webseite notorisch bei der Staatsanwaltschaft Wien an.

Beeindruckend ist nicht die Tatsache, dass sie es tut, sondern wie lange sie es schon tut: Seit 2005. Immer wieder meint sie in die freie Meinungsäußerung, für die sich linke Kreise so stark machen, eingreifen zu können. Einmal versucht sie es in Abstimmung mit Freunderln in der Wiener Polizei (etwa: im KK Mitte Kopernikusgasse) die Webseite des Ing. Marcus J. Oswald mit diversen Kleinkriegen „kalt zu machen“.

Kalt machen

Rosa Logar schwätzte schon bei der Präsentation des Anti-Stalking Gesetzes am 17. Februar 2006 nur Blech und sie fühlt sich persönlich angegriffen, wenn man ihr aufs Gesicht zusagt, dass sie mit falschen Zahlen,
also in unlauterer Absicht, zur Präsentation eines Gesetzes aufs Podium ging.

Störfaktoren

Diese Seite, das wissen Stammleser, hat zwei Schwächen: Sie ist auf naive Weise wahrheitsverliebt. Und: Sie ist unabhängig. Im Vordergrund steht die reale und nicht die „als Politik verkaufte Wahrheit“. Rosa Logar mag das stören. Umgekehrt sagen wir gerade heraus, was uns stört:

Dass sich in Wien eine Clique an „SystemtherapeutInnen“ gefunden und gebildet hat, die in der „Interventionsstelle Wien“ behördliche Akten der Polizei abschnorren und als ihr Privateigentum sehen. Uns stört, dass diese selbsternannte Clique am Liebsten hätte, dass die Prozesse am LG Wien unter Ausschluss der Öffentlichkeit liefen, damit man nicht über die Politik und den Schacher mit den Wegweisungen und den Einstweiligen Verfügungen hinter den Prozessen auf den Landesgerichten und Bezirkgerichten berichten kann. Und uns stört ein Wesentliches: Dass bei keiner einzigen Demonstration, auch wenn Linke
auf die Straße gehen, die Interventionsstelle dabei ist.

Was ist das für ein Verein? Er trägt die Riesenbotschaft vor sich her – „Alle Männer sind Gewalttäter!“ Und tritt bei keiner Kinderschutzdemonstration mit auf, nicht bei den Tierschützern, nicht bei den Ärzten, nicht bei sonstigen Bürgerbewegungen, die Menschenrechte einfordern.

Kleinkrieg gegen saubere Justiz

Das nährt den Verdacht, dass die Interventionsstelle ist, was es scheint: Eine Schattenorganisation, eine Geheimorganisation, ein Subventionsverein. Geheimprozesse werden gewünscht. Akten will man direkt von
der Polizei abstauben. Man wünscht alleinigen Zugang zu den Quellen, Quellenhoheit, Entscheidungshoheit, verschlossene Türen. Wer „saubere Justiz“ fordert, muss dagegen antreten. Das muss aufhören.

Es wird aufhören. Es werden neue Standards kommen. Dieser Verein muss an die Kandare genommen werden. Denn für Rechtssprechung sind die Gerichte zuständig und nicht Vereine, die von inkompetenten Windbeuteln und im Abendkurs angelernten „Systemtherapeuten“ geführt werden und sich ein ganzes Jahr über zu keiner einzigen gesellschaftspolitischen Frage einbringen.

Rosa Logar distanzierte sich nicht von Hetzkampagne

Rosa Logar soll anzeigen, bis sie alt wird. Eine, die die Hetzkampagne „Verliebt.verlobt.verprügelt“ (2008) und sohin den Sündenfall ideologisch unterstützt (die IS hat sich nicht von der Horrorkampagne gegen Männer distanziert), kann nicht anders. Es wird an der Tiefe und am Fundament der Kritik nichts ändern. Wer Männer in Gerichtsverfahren mit induzierten Aussagen, Falschaussagen und konstruierten Aussagen denunziert, hat als Verein weder Berechtigung, noch ein langes Leben.

Drei Jahre geben wir noch, dann sperrt die Interventionsstelle zu. Weil sich immer mehr Leute melden, die durch diesen Verein elementar geschädigt wurden. Dann läuft es so wie bei Max Friedrich. Dazu dient die fortlaufende Berichterstattung: Sie schafft Gegenöffentlichkeit, die ehrlich, wahrheitsgetreu und dokumentierend ist. Nicht verlogen.

Aufklärungskampagne

Man darf gespannt sein, welche Seilschaften in der Staatsanwaltschaft Wien dem Verein weiter den Rücken stärken. Mag sein, dass ein Staatsanwalt diesen Verein lange Zeit als gute Unterstützung sah oder sieht.
Dann fragt man sich, warum so viele Freisprüche nach Anzeigen der IS erfolgen? Bei der Fülle, die nach unprofessionellen Fehleingaben dieses Vereins erfolgen, bleiben nur mehr Wagemutige über.

Es wurden indessen Richter brieflich informiert, von diesem Verein Abstand zu halten. Es gibt einige Richter am LG Wien, die regelrecht vernarrt in den Verein Interventionsstelle sind. Diese müssen tatsachengetreu aufgeklärt werden, welche schräge Ideologie hinter diesem Verein steckt. Auch wird in diesen Informationen das Thema „Wegweisewirtschaft als Erwerbsgrundlage“ für diesen Verein besprochen. Der Verein steht keine Stufe höher als ein Inkassobüro.

Interventionsstellen-Geschädigte hierher!

Geschädigte (vertriebene Männer wie schlecht beratene Frauen), auch das sei gesagt, können sich weiterhin
mit Ihren Aktenkonvoluten – wie seit 2005 fortfolgend – bei dieser Seite melden. Hier ist die beste Adresse in Österreich. Anruf genügt. Wir prüfen ehrlich, unpolemisch, politisch völlig wertneutral und präzise die Vorwürfe und Schäden, die Ihnen durch diesen Verein erwuchsen. Wir werden Fälle ablehnen, wenn Sie nach unserer Ansicht nicht im Recht sind. Die Haftung, die für Gutachter gilt, wird nun auf die Interventionsstelle umgelegt. Vorstellbar ist eine Großklage auf 1 Million Euro. Dazu benötigen wir Ihre Fälle! Das können sein: Wegweisungen, die von der IS beantragt wurden und die beim UVS aufgehoben wurden. Das können EVs, die
in der Instanz zu Fall gebracht wurden oder sonstige widersinnige Schriftsätze, die belegbar Unwahrheiten
über Sie verbreiten. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Schließung der IS-Webseite wird beantragt

Rosa Logar sei gesagt, dass es gute Gründe gibt, warum Ihr Verein öffentlich und auch publizistisch zu prüfen ist. Er mischt zu sehr an vorderster Front mit. Der Verein will Gott spielen. Man sieht sich unantastbar mit Staatsanwaltschaft und Richter in der heiligen Trinität. Es wuchs sich aus, führte zu vielen Justizirrtümern (im Voranklagestadium), wurde unkontrollierbar. Daher wird im Monat November 2008 beim Ministerium für Inneres eine Schließung der Webseite der Interventionsstelle Wien beantragt. Außerdem wird nach dem Vereinsauskunftsgesetz erneut die genaue Förderhöhe beim Innenministerium abgefragt und hier veröffentlicht. Es gibt Unklarheiten. Ferner wird an der entsprechenden Stelle ein Subventionsstopp gegen
den Verein beantragt. Grundlos geschieht das alles nicht. Rosa Logar weiß, warum.

Blaulicht und Graulicht nicht tot, sondern sehr vital

Ferner sei gesagt, dass von dem kompletten Angebot der Seite „Blaulicht und Graulicht“ eine Spiegelung besteht und dass es kein publizistisches Äußerungsverbot in Österreich gibt. Wir werden also weiter
machen und hatten schon ganz andere Feinde im Nacken als ein paar histrionische Feministinnen.

Wer einen Kleinkrieg führen und sich verzetteln will, soll es tun. Schade ist nur, dass sich die Berufsquerulanten aus den Frauenrechtsvereinen nicht zu einer Zusammenarbeit mit den Väterrechtsvereinen entschließen können. Die Ziele sind die gleichen. Es geht um gute, humane Rechte für Kinder. Daher fordern wir auch weiterhin, dass der in Österreich am stärksten exponierte Frauenrechtsverein besser seine Hausaufgaben macht und weniger auf Polemik setzt.

Denn auch da wäre diese Seite, so sie herausgefordert wird, besser.

Marcus J. Oswald (Ressort: Intern, Feminismus)