Neuer Väterverein – Vaterverbot

Neuer Verein - Vaterverbot
(Wien, im Dezember 2008) Die größten Profiteure im Justizwesen sind die Scheidungsanwälte. Sie machen zu allem freundliche Nasenlöcher, vergessen aber, welche Schicksale mit Fällen verbunden sind. Sie bewegen sich im politischen Minenfeld.
Der größte Schritt zur Selbstfindung von Scheidungsvätern ist die Selbstorganisation. Als diese Seite 2006 die Gründung einer solchen losen Vereinigung in Wien begleitete („Männerrunde“), wurde klar, welches Potential in der Männerbewegung schlummert. Es sind lebenskluge Leute, gereift und erfahren, getreten von Jugendämtern, gedemütigt von proletoiden Richterinnen und Rechtspflegerinnen, drangsaliert und ausgenommen wie eine Weihnachtsgans vom System. Schon damals spielten viele mit dem Gedanken der klassischen Unterhaltsflucht ins Ausland. Es kam anders: Die Gruppe zementierte sich, sammelte Akten von Gleichgesinnten, verglich, analysierte die plumpe „Hausfrauenphilosophie“ der Beschlüsse. Die damals sehr radikale Gruppe inspirierte viele, die später kamen. Klar wurde damals, dass es in heutiger Zeit nicht mehr vertretbar ist, eine Ehe einzugehen, da es am kurzen Ende immer nur zwei Gewinner (Frau; Anwälte) und einen klaren Verlierer gibt (Mann).
Neuer Verein – Vaterverbot
In Wien hat sich nun ein neuer Verein gegründet. Der Verein „Vaterverbot“ entwickelte eine schöne Webseite. Übersichtlich und klar aufgebaut, man wünscht ihr viele Leser. Gelungen in look and feel, eine Mischung aus Fakten und Emotion. Die Webseite zeigt auf, dass ein Mann 4.500 Euro brutto verdienen kann, ihm aber trotzdem unter Strich nur 50 Euro bleiben. Er zahlt Lohnsteuern, wird von der Frau unterhaltsgepfändet – und hat von seinem Verdienst nichts mehr zum Leben.
Der Verein kritisiert, dass Beugestrafen gegen Mütter so gut wie nie umgesetzt werden (analog: BG Tulln), dass frauenfreundliche Gutachter a la Friedrich, Mückstein, Erhard, Bachler, Fürst-Pfeifer über Besuchsrecht ohne Außenkontrolle entscheiden. Durchgriffsrechte von Müttern werden kritisiert, etwa „Einkommensüberprüfungen des Vaters“. Umgekehrt wird kritisiert, dass von Vätern getätigte Naturalleistungen (Keidung, Sachgüter) vom Gesetzgeber nicht als unterhaltsmildernd eingestuft werden. Daher wird von Männerpolitikern im Verein gedeutet, dass es bei Scheidungen nicht um das Wohl des Kindes, sondern um das Wohl der Ex-Frau ginge.
Parential Alienation Syndrom PAS
Dabei spielt das Entfremdungssyndrom PAS (Parential Alienation Syndrom) eine große Rolle. Nach zwei Jahren, sagen Psychologen, haben Frauen in zwei Drittel der Fälle erreicht, was sie brauchen und wohl auch beabsichtigten: Den entfremdeten Kindvater. Reduziert zum Samenspender und Zahlvater. Was Wunder, wenn einige den Geldhahn zudrehen, weil den Pflichten keine Rechte gegenüberstehen, an die Staatskassa delegieren, sich in Österreich (maximal) 42 Tage pro Jahr ins Gefängnis setzen und bei diesem Spiel nicht mitmachen.
Der Verein erklärt (auf Basis der Daten des ehemaligen Männerbüros im Sozialministerium), warum keine geschiedenen Männer in Karenz (Papamonat, Papajahr) gehen: Sie können ein etwaiges Karenzjahr finanziell nicht überleben. Männer werden während ihrer Karenzzeit auf das gesamte Arbeitseinkommen zu Unterhaltsleistungen „angespannt“. Diese und viele Dinge mehr sind Thema im Verein Vaterverbot, der sich „für die gemeinsame Obsorge“ als gesellschaftlichen Mindeststandard einsetzt. Der Verein erwägt als Erziehungsmaßnahme für die Frau: „Bei Nichterscheinen zu Vermittlungsterminen der Jugendwohlfahrt (Diktion Genderwahn-Gruppe: „Mütteramt“) oder bei Kommunikationsverweigerung, sollte die Übertragung der Gemeinsamen Obsorge in Erwägung gezogen werden.“
Politische Weihnachtsfeier
Zu Weihnachten veranstalten der „Verein Vaterverbot“ ein Come-Together, bei dem die Politik sicher nicht zu kurz kommt. Zur Weihnachtsfeier in Wien trifft man sich um 20 Uhr im griechischen Restaurant Salonica, Zieglergasse 29, 1070 Wien. Um 22 Uhr geht es in die Weihnachtsmette in der benachbarten Schottenkirche.
In Oberösterreich trifft sich die Gruppe in Steyr um 19 Uhr im Sportcity Glaser, Infangstraße 2, 4400 Steyr.
Auf der Webseite kann man T-Shirts bestellen. In der Download-Ecke werden Poster, Visitenkarten, Flugzettel (geeignet zum Abwurf im Parlament), Aufkleber und Plakate angeboten.
Zum Verein: www.vaterverbot.at
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Empfehlenswerter Artikel: Die Ehe ist tot. (B&G, 19. Juni 2008)
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Kontoverbindung Blaulicht und Graulicht
Marcus J. Oswald (Ressort: Männerpolitik, Scheidung, Väterrechte)

Wermutstropfen:
Unter den Links http://www.vaterverbot.at/links.html
fehlt der Link zu
http://www.Genderwahn.com
ebenso wie jener zu
http://www.luca-kinderschutzverein.at
oder auch einer zu
http://www.inhr.net
Vorschlag:
Wenn schon keine ausführliche Linksammlung exisitert, dann wäre ein Verweis auf eine jener Sites wie http://www.humanesRecht.com sinnvoll.
Ein Link zu http://www.xlarge.at würde auch nicht schaden, dort steht immer recht informativ gelistet Neues vom Unwesen Jugendwohlfahrt.
An dieser Stelle auch mein Hinweis zu Journalist Stephan Pfeifhofer ( http://www.stephan-pfeifhofer.com ), der ja bekanntermaßen seit einigen Jahren im Jugendwohlfahrtswesen wirbelt, auch wenn man nie so recht weiß, wo er als nächstes auftaucht, welche Namen er an seinem aktuellen Aufenthaltsort gerade trägt.