Blaulicht und Graulicht – Das Online Magazin

Philipp Konzett besuchte Otto Mühl in Portugal

Veröffentlicht in Short Message Service von marcusjoswald am 18. März 2009
Nach dem mühsamen und zähen Fritzl-Prozess Tag zwei, besuchte der Herausgeber um 19 Uhr andere Freunde: Einen unbekannten Künstler (links), Adam Wiener, den Bruder von Sarah Wiener und Sohn des Oswald Wiener (Mitte) sowie eine große Ansage im Kunstmarkt, Christian Eisenberger (rechts), der sein neues Buch vorstellte. (Foto: Marcus J. Oswald)

Nach dem mühsamen und zähen Fritzl-Prozess Tag Zwei, besuchte der Herausgeber um 19 Uhr andere Freunde: Ein unbekannter Künstler (links), Adam Wiener, Bruder der Sarah Wiener und Sohn des Oswald Wiener (Mitte) sowie eine große Ansage im Kunstmarkt, Christian Eisenberger (rechts), der sein neues Buch vorstellte.
(Foto: Marcus J. Oswald)

(Wien, im März 2009) Nach einem langen Tag beim Fritzl-Prozess (Tag 2) in Sankt Pölten, bei dem einige Dinge geschahen, die noch – chronologisch korrekt – zu berichten sind, ging es am Abend zu einer Buchpräsentation von Christian Eisenberger. Multitalent Eisenberger ist eine der ganz großen künstlerischen Hoffnungen in Österreich.

Der Fritzl-Prozess in Sankt Pölten zehrt an Nerven und Energie. Daher braucht man Abwechslung. Marcus J. Oswald im Gespräch mit dem Otto Mühl Galeristen Philipp Konzett im kleinen Rahmen (10 Leute) in der Wiener Kunsthalle am Karlsplatz (20 Uhr 57, 17.März 2009)

Der Fritzl-Prozess in Sankt Pölten zehrt an Nerven und Energie. Daher braucht man Abwechslung. Marcus J. Oswald im Gespräch mit dem Otto Mühl-Galeristen Philipp Konzett im kleinen Rahmen (7 Leute) in der Wiener Kunsthalle am Karlsplatz (20 Uhr 57, 17. März 2009)

In der Kunsthalle Wien traf der Herausgeber dieses Journals Philipp Konzett. Konzett kam am Abend gerade aus Portugal, wo er Otto Mühl besucht hatte. Konzett ist der Europaverantwortliche für den Kunstvertrieb der Werke Otto Mühls. Mühl geht es gut, sagt Konzett. Er ist 83 Jahre alt und sitzt im Rollstuhl. Seine Kommune hat sich personell reduziert. Lebten im „Friedrichhof“ im Burgenland noch 650 Personen in der Kommune, sind es derzeit nur 25 Getreue. Mühl leidet an Parkinson, ist aber geistig hellwach. Mühl malt seit zwei Jahren nichts mehr.

Otto Mühl – Ex-Häftling

Am internationalen Kunstmarkt ist Otto Mühl derzeit der wichtigste österreichische Künstler, so sein Händler und Inhaber der Wiener Galerie Konzett. Internationale Größen wie der Amerikaner Julian Schnabel kaufen Otto Mühls Werke, auch Paul Mc Cartney kauft Mühl. Seine Werke finden derzeit vor allem in die USA und Korea Abnehmer.

Die Käufer stört nicht, dass Otto Mühl 1991 zu sieben Jahre Haft wegen Unzucht mit Minderjährigen und Drogenbesitzes verurteilt wurde. Er saß die Haft in der JA Eisenstadt, JA Stein und JA Mittersteig bis zum letzten Tag ab.

Eine ausführliche Zusammenfassung zum Gespräch mit dem Galeristen von Otto Mühl folgt. Denn nun geht es wieder nach St. Pölten, wo ein anderer Prozess wartet.

Philipp Konzett ist der Galerist von Otto Mühl. Er besuchte ihn in Portugal an seinem Wohnsitz. Konzett besitzt auch die wichtigste Rudolf Schwarzkogler-Sammlung und die größte private Thomas Bernhard-Sammlung Österreichs. Am 17. März 2009 kam es unmittelbar nach seiner Rückkehr zu einem Treffen mit dem Herausgeber dieses Journals. (Foto: Marcus J. Oswald)

Philipp Konzett ist der Kunsthändler von Otto Mühl. Er besitzt auch die wichtigste Rudolf Schwarzkogler-Sammlung und die größte private Thomas Bernhard-Sammlung Österreichs. Er besuchte Mühl an seinem Wohnsitz in Portugal. Unmittelbar nach seiner Rückkehr kam es am 17. März 2009 zu einem Treffen mit dem Herausgeber dieses Journals. (Foto: Marcus J. Oswald)

Marcus J. Oswald (Ressort: Short Message Service) – (18. März 2009, 11 Uhr 34)