Marcus J. Oswald deckt auf, schreibt „Österreich“
(Wien, am 1. Juli 2009) Heute ist erster Jahrestag. Vor exakt einem Jahr schoss der Vierfachschütze Josef „Pepe“ Branis in Strasshof auf vier Angehörige mit einer Pistole und setzte sich dann sechs Wochen in die Slowakei ab. Am 14. August 2008 wurde er am Stausee Ottenstein in einem Zelt festgenommen.
Platzregen vor Trafik Tremmel
Heute war Platzregen und der Bruder Johann Branis in der Stammtrafik des Journalmachers. Es war großes Hallo, Händeschütteln, Austauschen. Heraus kam: Seit einem Jahr wird Josef Branis zwei Mal in der Woche je eine halbe Stunde im Gefängnis besucht. Von den drei Töchtern und dem Bruder. Bisher fiel kein einziger Besuchstag ins Wasser. Nur die Anwälte Werner Tomanek und Rudolf „Rudi“ Mayer kommen nicht mehr. Sie sind ang’fressen. Auf was, ist nicht klar, war das Ergebnis in erster Instanz doch schön: 20 Jahre Haft.
Bekommt Pepe Branis graue Haare?
Bruder Hans sagte kürzlich zu „Pepe“: „Sag, kriegst Du graue Haare?“ und spielte damit auf seine Perücke an, die er auch im Korneuburger Gefängnis trägt und die für Aufsehen sorgt. Im Gefängnis ist der auf einem Auge blinde (2. Auge: 60 % blind) Vierfachschütze wohlauf. Er teilt die Zelle mit stetig wechselnden Untersuchungshäftlingen, die slowakisch und tschechisch sprechen. Sprachen, die er gut beherrscht.
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Medienzitat von dieser Bezugsquelle (23. Juni 2009)

Zeitung Österreich verfasst auf Basis dieses Journals einen Beitrag. (Foto: TZ Österreich, 30. Juni 2009, S. 13)
Marcus J. Oswald (Ressort: Intern)

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