„Wiener Gstettn“ im ORF-Universum – Vorschau

Wo es sich in den Zwischenräumen der Zivilisation gut lebt, zeigt die Dokumentation Wiener Gstettn des ORF, die am 10. November 2009 um 20 Uhr 15 ins Fernsehen kommt. (Foto: ORF-Einladung)
(Wien, im November 2009) Ursprünglich dachte der Herausgeber, seine Wohnung sei eine Wiener Gstettn. Auch dort gibt es kleine Tierchen, die unter dem Bett und hinter den Kästen leben.
„In Wien lebt es sich gut“, ist das Motto der neuen „Universum“-Dokumentation „Wiener Gstettn“. Gemeint ist anderes: Die Dokumentation will zeigen, wo es in Wien trotz Asphalt und Beton noch Wildnis in der Stadt gibt. „Gstettn“ ist der Begriff für Extrembiotope mitten in der Stadt.
Film über Zwischenräume
Das können verwilderte Gärten in Baulücken sein, alte Fabriksgelände, die von Tieren genutzt werden, aber auch andere Rückzugsgebiete für Wildtiere. Der Filmer Thomas Rilk (schwächste Filmwebseite des Jahres!) zeigt, wo diese unberührten Flecken mitten in Wien sind und seltsame Zeitgenossen und seltene Tiere Unterschlupf finden. Die Wohnung des Herausgebers tut das auch: Kürzlich saß eine erwachsene Spinne auf seinem Bett. [Es wurde eine Urangst wach: Als er 12 Jahre alt war, weigerte er sich im elterlichen Haus eine Stiege zum Kinderzimmer hochzugehen, weil dort eine Spinne saß. Es mussten Helfer her.] Das war unangenehm. Er überlebte es. Die Spinne nicht.

Universum.
Heute ist Prescreening im ORF. Die Sendung kommt dann für alle am 10. November 2009 in das ORF-Fernsehen.
Universum-Sendetermin (ORF 2, immer Dienstag):
- Wiener Gstettn – 10. November 2009, 20 Uhr 15 (ORF 2)
Der Film wurde finanziert von der Stadt Wien (die Referatsleiterin ist eine frühere Freundin des Herausgebers – 1989-1992. Das muss man lobend erwähnen, sie hat es beruflich zu etwas gebracht, die Gmundner Nichte des vormaligen AK-Präsidenten Heinz Vogler). Ferner sponserten die Doku: Unterrichtsministerium und ORF.
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AAFP (Mitglieder heimischer Filmproduzenten)

Österreichischer Rundfunk ORF.

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