Ole’s Steckbrief 3 - Friedrich Olejak aus Stein
Kolumnist Friedrich “Fritzl” Olejak (re. im Bild) - mit Sportgruppe in JA Stein (Foto: JA Stein)
Friedrich Olejaks Kolumne: Ole’s Steckbrief!
Es sind kurz gehaltene Gedanken, veröffentlicht alle 14 Tage. Olejak sitzt in der Justizanstalt Stein. Noch sechs Jahre.
Josef Franz S. (47, Name der Redaktion bekannt) arbeitete von 2004 bis Anfang 2007 bei der Fahrzeugpflege der ÖBB-Leasing in Wolford/Vorarlberg. Manchmal half er auch bei der Autoverladung in Feldkirch aus.
Seine weit über hundert Kollegen dort waren meist Migranten. Sein Partieführer ein Serbe.
Am 19. Oktober 2006 ging Josef Franz S. in den Krankenstand. Bei seiner darauf folgenden Entlassung wurde ihm per Video vorgeführt, wie schlecht er davor gearbeitet hat. Er sah sich selbst während der Arbeitszeit schlafen, manches Päuschen verdösen, bis hin zum Onanieren im Waggon-Klosett.
Nun wissen wir, wie die Bahn die vielen Kameras gegen Terroristen, Vandalen und Kriminelle einsetzt.
Mehr stört mich persönlich, dass es 2007 auf unbeschrankten Übergängen 37 Tote gab.
Es ist bekannt, dass es 74 brandgefährliche Übergänge gibt. Nun träume ich davon, dass man 148 Kameras aus den Waggons abzieht, sie ab der Sichtgrenze links und rechts dieser Übergänge platziert und sie jeweils mit zwei Monitoren (20 Meter vor dem Übergang) pro Fahrtrichtung verbindet.
Ein Blechkasten mit Sicherheitsglas darüber, plus die nötigen Leitungen würde wohl ein bisschen was kosten, aber etliche Todesfälle verhindern.
Wie gesagt, die Kameras und Schirme hat die ÖBB schon - für die Kasten plus Leitungen könnte man die einzelnen Bundesländer brennen lassen.
Ich suche den Politiker, der Sicherheit am Häusl abbaut und uns Tote im freien Gelände erspart!
Wenn Sie ähnliche versteckte Kamera-Erlebnisse hinter sich haben, teilen Sie uns diese mit.
Friedrich Olejak (Häftling in der JA Stein)
(Ediert von Marcus J. Oswald im Ressort: Gastautoren, Friedrich Olejak)


