Entsorgte Väter machen Kino voll

Nach dem Film: Männerpartei-Chef Oliver Hoffmann und der deutsche Regisseur Douglas Wolfsperger mit dem Mundl-Bier. (Foto Marcus J. Oswald)
(Wien, am 25. September 2009) Volles Haus bei der Vorpremiere von „Der entsorgte Vater“ von Douglas Wolfsperger. Die Zuseher sind ein echtes Testpublikum: Sie gehen mit dem Film mit. Zwischenrufe bei Schlüsselszenen. Szenenapplaus für programmatische Aussagen im Film. Nach dem Film stellt sich Regisseur Douglas Wolfsperger den Fragen, die eine Debatte mit Statements zu Kernthemen des Familienrechts auslösen. Zwei wirkliche Richter im Publikum, darunter die Ressortsprecherin für Familienrecht der Richtervereinigung, ein Vertreter der Volksanwaltschaft. Alle Obleute der maßgeblichen Neuen Vaterrechtebewegung. Sie sind voller Pläne. Der Saal A des Tuchlauben-Kino ist bis auf den letzten Platz gefüllt (210 Sitze).
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Es ist ein Film, der Herz und Verstand anrührt. Der Film der entsorgte Vater könnte ein neuer Leitfilm der Väterrechtebewegung werden. Er zeigt ohne Visier und abgedunkelte Augenblenden, offen und in schönen Bildern Männer, die aus dem Leben kommen und durch die Justiz ins Abseits entsorgt wurden. Hauptdarsteller sind ein deutscher Polizist, ein Hobbypilot, ein Arbeiter und ein ehemaliger Lehrer, der heute Väterrechteaktivist.
Der Film, wie er in Österreich gezeigt wurde, ist die Landversion, wie sie in Deutschland nicht gezeigt werden kann. Dort reklamierte die Exfrau des Regisseurs ein Foto der Kinder aus dem Film heraus. Doch diese Einstweiliger Verfügung gilt nicht für Österreich, daher sehen die Gäste – zum Glück – den ganzen Film. [...]
Dokumentarfilme gelten in der Regel als langweilig.

Spricht wie ein Professor: Jurist Adrian Hollaender. Der engagierte Stehgreifredner zum Thema Familienrecht und dem mangelnden Geist der Menschenrechte in seiner praktischen Auslegung.
(Foto: Marcus J. Oswald am 25. November 2009 im Tuchlauben-Kino Saal A)

Fachbereichssprecherin für Familienrecht in der Richtervereinigung, Doris Täubel-Weinreich, zeigt sich vom Film berührt und spricht aus dem Publikum. (Foto: Marcus J. Oswald am 25. November 2009 im Tuchlauben-Kino Saal A)

Vaterverbot-Graz-Sprecher Oberarzt Thomas Auer aus dem Publikum. (Foto: Marcus J. Oswald)

Väter ohne Rechte-Obmann Martin Stiglmayr wurde von der Vaterverbot-Veranstaltung irrtümlich nicht eingeladen, las aber hier von der Veranstaltung und lud sich selbst ein. Wortspenden aus dem Publikum. (Foto: Marcus J. Oswald)

Zwei Ex-Siemensianer: Nach dem Film zeigen Aktivisten und entsorgte Väter das Filmplakat Der entsorgte Vater.
(Foto: Marcus J. Oswald)

Premierengast Herr Friedl in Begleitung seiner entzückenden Lebensgefährtin (nicht im Bild).
(Foto: Marcus J. Oswald)

Wortmeldung aus dem Publikum: Autor Gerald A. Zeiner, der im Buch Scheidungshuren eine ökonomische Analyse vornimmt, wer an der Scheidungsindustrie verdient. (Foto: Marcus J. Oswald)

Eine Schautafel aus Buch Scheidungshuren. (Foto: Buch)

Vom Film überzeugt: Premierengast Patrick Lange reiste aus Mödling an. (Foto: Marcus J. Oswald)

Mittlerweile schon Stammgast bei wichtigen Ereignissen (zuletzt Herwig Baumgartner-Verhaftung):
Premierengast Johann Onkel Hans Branis. (Foto: Marcus J. Oswald)
Das Thema Herwig Baumgartner war während der Veranstaltung, die von 20 Uhr (mit Nachbesprechung) bis 0 Uhr 50 dauerte, mit keinem Wort ein Thema. Wohl waren Delegierte des Vereins „Humanes Recht“ gesichtet, doch keiner dieser Vereinsvertreter meldete sich aus dem Publikum zu Wort. „Vaterverbot“ wollte als Veranstalter keine Unruhe. Per Email schrieben Sie ans Journal: „Hallo Marcus, es sind 8 Karten auf Deinen Namen reserviert. Uns ist sehr wichtig, dass die Veranstaltung höchst ruhig und seriös abläuft, deshab ist die „XXX-Truppe“ ausdrücklich NICHT erwünscht. Emotionale Ausbrüche, Beschimpfungen und Provokationen sind definitiv unerwünscht, auch wenn sie sachlich noch so begründet und verständlich sind. Informiere diesbezüglich bitte Deine Leute. Es haben sich auch einige für unsere Sache höchst wichtige Personen angemeldet, die wir keinesfalls provozieren wollen. Auch wenn es vielen Wienern nicht passt, arbeitet Vaterverbot friedlich und konstruktiv. Wir suchen Verbündete, keine Feinde. Ein blinder Kampf befriedigt bestenfalls den eigenen Kampfwillen, der Sache nützt er in unserem Fall aber nichts. lg, Kurt Heiligenmann“. (per Email, 25. November 2009)
Es gab rund 40 Wortmeldungen aus dem Publikum und nur in einer einzigen wurde Baumgartner – nicht namentlich – erwähnt. Ein Richter griff das Mikrophon und beklagte sich, dass „mittlerweile Richter auch bedroht werden“. Er forderte zur Mäßigung im Kampf um die Themenhoheit auf.

Am Tatort - Marcus J. Oswald. (Foto: Kamerakind um 0 Uhr 53)
Vaterverbot proudly presents – Premiere „Der entsorgte Vater“ – Tuchlauben Kino

Verein Vaterverbot lädt zur vorgezogenen Kinopremiere in das Wiener Tuchlauben-Kino und ins Grazer-Geidorf Kino. Regie-Karten auf der Webseite! (Foto: Der entsorgte Vater. Filmwebseite: www.derentsorgtevater.de)
(Wien, im November 2009) Der Verein Vaterverbot, der gemäßigt, aber in der Sache bestimmt auftritt, bietet all jenen, die sich mit der neuen Väterrechtebewegung identifizieren oder sich mit deren Zielen solidarisch erklären, am 25. November 2009 in Wien und Graz einen kostenlosen Kino-Abend. Zwei Tage vor dem offiziellen Kinostart läuft die Dokumentation „Der entsorgte Vater“ des deutschen Regisseurs Douglas Wolfsperger.
Die Synopsis (roter Faden) des Films: „Douglas Wolfsperger widmet sich einem gesellschaftlichen Phänomen, das in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vorkommt: Männer, die nach einer Trennung von ihren Frauen nicht nur als Partner, sondern auch als Vater „entsorgt“ werden und die – oft vergeblich – um die Beziehung zu ihren Kindern kämpfen. Vier Väter schildern in berührenden Interviews ihr Leid und ihre Bemühungen. Eine Mutter begründet die Umgangsverweigerung aus ihrer Sicht.“
Vertiefung der öffentlichen Diskussion
All jene, die sich den Film anschauen wollen, sind willkommen. Der Regisseur ist im Wiener Tuchlauben-Kino persönlich anwesend. Nach dem Film wird es eine kleine Diskussion und geselliges Beisammensein geben. Der Film will eine gesellschaftliche Diskussion, die seit einigen Jahren schärfer wahrgenommen wird, nicht nur anstoßen, sondern vertiefen. Dass die öffentliche Diskussion schärfer geführt wird, kann man damit belegen, indem man einfach die Medienberichte zwischen 2005 und 2009 auf einen Tisch legt und gegengleich Medienberichte aus dem Zeitraum 1995 und 1999.
In den 90er Jahren war das Thema Vater-Kind-Beziehung medial überhaupt kein Thema. Es existierte nicht. Mitte 2000 im selben Zeitfenster werden dazu Diplom- und Doktorarbeiten an Universitäten und Sachbücher geschrieben. Dieser neue Kinofilm will mit dem „Medium Film“ das Thema in ein breites Bewußtsein bringen.
Kostenlose Regiekarten liegen bereit
Kostenlose Premierenkarten gibt es via Webseite Vaterverbot. Der Verein hat ein Kontingent an Karten. Einfach unten eintragen und den Namen angeben, für den sie hinterlegt werden sollen. Zum Tuchlauben-Kino geht es hier.
Einmal im Sommer 2009 gab es eine Einstweilige Verfügung. Der Film wird so aber sicher nicht verhindert. (Gerichte überschätzen sich.)

Zum Trailer des Films.
Hier gibt es einen Trailer zum Ansehen.
Die Filmwebseite lautet: www.derentsorgtevater.de
Offizieller Kinostart in Österreich: 27. November 2009
Originaltitel: Der entsorgte Vater
Land, Jahr: D, 2008
Filmlänge: 86 Minuten
Genre: Dokumentation
Regie: Douglas Wolfsperger
Produktion: Douglas Wolfsperger Filmproduktion GmbH in Co-Produktion mit:
SWR (Redaktion: Gudrun Hanke-El Ghomri) und ARTE (Redaktion: Ulle Schröder)
Drehbuch: Douglas Wolfsperger
Kamera: Tanja Trentmann bvk, Inigo Westmeier bvk
Schnitt: Bernd Euscher
Ton: Kai Lüde
Musik: Konstantin Gropper
Verleih: GMFilms / Wilder Süden Filmverleih
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Der Verein fragte freundlich am 19. November 2009 per Email an: „Sehen wir uns bei der Premiere des Films „Der entsorgte Vater“ am Mittwoch den 25.11. um 20 Uhr im Tuchlaubenkino?“ Aber klar doch!

Vaterverbot lädt ins Kino.
Marcus J. Oswald (Ressort: Aus den Vereinen, Familienrecht, Scheidung, Väterrechte, Vaterverbot)
1. Österreichischer Väternotruf – Gegründet von einer Frau

Die 36-jährige Anwältin Britta Schönhart ist hochmotiviert. Sie gründete einen 1. Österreichischen Väternotruf und stößt damit in eine Marktlücke vor, die viele nicht sehen wollen.
(Quelle: Wiener Bezirkszeitung, 41/2009, 7. Oktober 2009, S. 6)
(Wien, im Oktober 2009) Lange hat es gedauert. Zwei, drei Jahre lang hauen Vätergruppen öffentlich und nicht immer sanft „auf den Putz“, zeigen auf, thematisieren etwas, das in der Form lange nur „unter die Tuchent“ gekehrt wurde. Oft kommt dabei „das Politische“ als Würze hinzu. Es ist aber auch ein Teil der Wahrheit: In großen Städten gelten Frauen als leicht manipulierbare Stimme. Daher will man ihnen nicht im allerpersönlichsten Lebensbereich etwas wegnehmen: Zum Beispiel das Kind. In Wien beträgt der Frauenanteil 52,2 Prozent. Viele haben Kinder.
Frauen als Wählerinnen betrachtet
Politisch gesprochen, also in der Makrosicht, tut jeder Politiker für den Stimmerhalt Gutes, wenn er das Kindergeld hochschraubt, die Zügel der Alimentationspflicht strafft und die alleinige Obsorge im Scheidungsfall bei der Frau lässt. Denn es spricht sich herum. Auch Geschiedene haben verheiratete Freundinnen. Für Machthaber macht es politisch wenig Sinn, Frauen als Hüterinnen des Nachwuchses anzugreifen.
Nur so erklärt sich, dass alle Jugendämter „Mütterämter“ sind und vorsprechende Väter dort kein Leiberl haben. Sie dürfen auf der Bank warten, ins Amt kommen, werden aber von DSA-Sozialarbeiterinnen nicht erhört. Es folgen bezirksgerichtliche Entscheidungen, die sich vertikal nach oben fortsetzen. Das Szenario wird bis zum Höchstgericht zementiert.
88.000 Neuscheidungen pro Legistlative (= 176.000 WählerInnen)
Man muss es nicht auf sozialdemokratisch beherrschte Städte reduziert sehen. Dieses Journal gibt eine Wette ab, dass, sollte in Wien einmal die FPÖ ans Ruder kommen, sich in der Scheidungsfrage und Obsorgefrage nichts gravierend ändert. Denn auch eine FPÖ will an der Macht bleiben und braucht dazu die Wählergunst der Frauen. Bundesweit und innerhalb einer Legislative gesprochen, fällt die Quantität ins Gewicht. Wenn es jährlich 22.000 Neuscheidungen gibt, sind das innerhalb einer Legislative 88.000 oder 176.000 Personen (ohne Kinder gerechnet). Man kann heute mit einer gewissen Sicherheit sagen, dass zahlreiche Scheidungsväter aus Frust, angefressen „vom System“, das sie im allerpersönlichsten Lebensbereich trifft, FPÖ ankreuzen und viele Scheidungsmütter, denen von politischer Seite „geholfen“ wird, die SPÖ. In Ballungszentren steigen Väter bei Scheidungen mit leiblichen Kindern deutlich schlechter aus als in der Region Österreichs, was so manche Wählerbewegung ergibt.
Trotz dieser gefestigten Sachlage in der schwer angegriffenen Psyche des Österreichers, gibt es nur sehr wenige Rechtsanwälte, die sich grundsätzlich zum Thema äußern und ein Arbeitssystem entwickeln, um das zu verbessern. Wann immer man mit Scheidungsanwälten spricht, hört man nur, dass alles viel zu kompliziert ist und, dass sie sich damit lieber nicht beschäftigen wollen. Sie sehen es Fall um Fall und Honorar um Honorar. Gegen die Politik einer Stadt laufe man nicht an, das tue man sich nicht an.
Frau gründet Väternotruf
Umso überraschender ist es, dass nun eine Anwältin aus der Wiener Innenstadt (sie hat die Kanzlei hinter dem Stephansdom in einem alten Haus im zweiten Stock) aktiv wird. Sie trat heuer schon in einem Sorgerechtsstreit ziemlich offensiv an und in die Medien und rüttelte wach. Sie ist Jahrgang 1973, noch sehr motiviert, gebürtige Deutsche und hat offenbar einen direkteren Blick auf die Dinge. Nun hat sie einen „1. Österreichischen Väternotruf“ gegründet. Bevor nun einige kritisieren, dass das besser ein Mann, ein männlicher Anwalt machen sollte, muss man der Initiative eine Chance geben. Die männlichen Scheidungsanwälte in Wien sind a. entweder Schlappschwänze, die vor der Politik buckeln, b. selbst tief in ein Scheidungsverfahren verstrickt oder vertreten c. vornehmlich Frauen als Klienten!
Britta Schönhart will Männer beraten, die Väter sind und unter die Räder der sozialdemokratisch dominierten Stadtverwaltungen, insbesondere der „Jugendwohlfahrten“ in den Ballungszentren geraten. Das kann ein erfrischender Zugang sein. Sie hat damit die Marktlücke, die andere nicht sehen wollen, entdeckt. Schönhart ist unverbrauchte 36 Jahre alt, und daher muss man abwarten wie es sich entwickelt.
Die Hotline des „1. Österreichischen Väternotrufes“ lautet: 0900-470034.
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Scheidung)
Väterrechte-Demo am 30. Oktober 2009 in Wien – Weltspartag

Plakat zum Ausdrucken und Verteilen. Väter marschieren für Kinderrechte auf. (Fotoquelle: Demo-Organisation)
(Wien, im Oktober 2009) Heute ist zwar erst der 3. Oktober, aber bald schon der 30. Oktober 2009, und dann kommen in Wien nach Wünschen der Veranstalter hunderte, vielleicht tausende Demonstranten, die für mehr Väterrechte eintreten. Man kann nicht absehen, wieviele kommen, aber die Plakate sind fertig. Die Spruchbänder werden soeben geschrieben. Veranstalter sind der Linzer Verein Vaterverbot in Kooperation mit der Wiener Männerpartei. Die beiden Vereine haben so etwas wie die Vorherrschaft in der Väterrechteszene übernommen.
Mehr als diese Ankündigung ist noch nicht zu sagen. Der Demonstrationszug: Um 14 Uhr vom Familienministerium (Stubenring 1, 1010) die Ringstraße entlang, nächste Station ist der ORF (Argentinierstraße), dann geht es zum Parlament, vorbei am Bundeskanzleramt und schließlich zum Justizministerium. Der Demonstrationstag ist ein Freitag, zugleich Weltspartag!

Route am 30. Oktober 2009 durch Wien. (Fotoquelle: Vaterverbot)
Plakate werden hier zum Ausdrucken und Affichieren angeboten, in den Größen DIN A2, A3 und A4.
Plakat in DIN A4 – Kleine Größe
Plakat in DIN A3 – Mittlere Größe
Plakat in DIN A2 – Große Größe
Die Kernthemen (Losungen):
- Für gleichberechtigte Elternschaft.
- Kinder haben ein Recht auf Mutter und Vater.
- Gemeinsame Obsorge als Grundrecht.
- Anspannung ist Zwangsarbeit.
- Für das Recht auf freie Berufswahl.
- Ein faires Existenzminimum für Väter.
- Für ein faires Unterhaltsmodell.
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Nachtrag, am 25. Oktober 2009: Wie die Veranstalter mitteilen, beginnt der Zug erst um 16 Uhr. Die Ausgabe von Werbematerial (T-Shirt, Plakate, Transparente) beginnt um 15 Uhr vor dem Familienministerium.
Auch die Demo-Route hat sich nun „angepasst“ und verkürzt. Es ist nun der übliche Halbkreis, den in Wien die unterschiedlichen Demonstrationswerber, sind es „Kindergärtner“, „Metaller“ oder nun die „Väter“ nehmen. Zwei Gerade den Ring entlang, an Hofburg vorbei, die Fassaden von Innenministerium, SPÖ-Regierungspartei und Parlament entlang vor zum Justizministerium. Das Ganze geschieht sehr „symbolisch“. Denn an einem Freitag haben ab 13 Uhr alle Behörden längst dicht gemacht und sind ins Wochenende gegangen sind.

Die Demoroute in ihrer letztgültigen Fassung. Die Wege haben sich merklich verkürzt, die Schleife zum ORF fiel weg. Auch der Zeitpunkt verschob sich nach hinten. Der Tag ist ein Freitag, womit das Aufzeigen in vielen Printmedien keine Beachtung finden wird. (Fotoquelle: www.vaterverbot.at, 25. Oktober 2009)
Dass man gerade den Freitag als Demonstrationstag gewählt hat, noch dazu den Weltspartag, ist eine Fehlplanung. Demonstrationswerber müssen einplanen, dass Medien (und zwar die agenda setting medias, also die „Großen“) etwas darüber schreiben. Dazu ist der Freitag äußerst schlecht. Die Demo beginnt um 16 Uhr, lange nach dem Redaktionsschluss (13 Uhr 30) für die Samstag-Ausgaben. Am Sonntag haben viele Zeitungen keine Ausgabe (Standard, Wiener Zeitung, Salzburger Nachrichten, Tiroler Tageszeitung, Oberösterreichische Nachrichten, Heute). Am Montag ist nicht mehr berichtenswert, was am Freitag abend geschah. Der Tag ist schlecht gewählt, da die Demonstrationswerber wollen, dass mit ihren Anliegen die Ringstraße brennt. An einem Freitag abend brennt aber nur der Wolf zwischen den Beinen, den man sich vom Fußmarsch holt. Der Effekt wird mager sein, so die Prognose dieses Journals. Was schade ist.
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Das war die Demo (zahlreiche Fotos) (w-k, 31. Oktober 2009)
Das war die Demo (kleiner Rahmen) (vv, 30. Oktober 2009)
Das sagte Kolumnistin Sibylle Hamann (Die Presse) dazu (28. Oktober 2009)
Das sagte die ÖH (Österreichische Hochschülerschaft, Frauenreferat) dazu (26. Oktober 2009)
Marcus J. Oswald (Ressort: Aus den Vereinen, Termindienst, Väterrechte, Vaterverbot, Männerpartei)
Herwig Baumgartner mit drittem Buch – Co-Autor Robert Böck

Drittes Baumgartner-Buch: Preis 179 Euro.
(Wien, im September 2009) In Wien von den Gerichten ausgeschlossen. Zutritt an manchen nur mehr, wenn er selbst Prozess hat. Nun aktiv als Buchproduzent. Herwig Baumgartner merkte eines: Internet ist schön und gut. Die Schnorrer, Vielklicker, Screenshot-Knipser in den Behörden, die Gratis-Contentabsauger, die gibt es zu Hauf. Doch diese Leute bringen nichts in die Webseiten ein.
Web zieht nur Schnorrer an
Hinzu kommt: Die Streuung der veröffentlichten Webmaterialien ist theoretisch „weltweit“, real aber nur innerhalb des Tribes, der Szene, des fachlichen Reviers, in dem man sich bewegt, wirklich gut. Daher sind Spezialwebseiten mit Inhalten nach oben limitiert. (Auch die B&G-Seite kann seit Monaten eine magische Marke nicht durchstoßen). Es ist so und gilt für viele Webangebote: Wer keine baren Busen in Slideshows zeigt, kein Bargeld zu verschenken hat, keinen nutzerintensiven SMS-Versand und keine klickmanifesten Sudokus anbietet, kann ein gewisses Maß an Zugriffen auf einer Webseite nicht steigern.
Wer trotzdem Inhalte ausarbeitet, die über den Tag hinausgehen, wer also nicht die „Aktualität“, sondern die „Nachhaltigkeit“ als Produktionsprinzip hat, muss Alternativen der Verbreitung suchen. So taten es auch die Entwickler des „Konzept Familienrecht“ Herwig Baumgartner und Robert Böck. Das Konzept gab es lange im Internet. Man entwickelte zur Webseite, die es bereit hielt, sogar einen Förderverein, der Spenden annahm. Doch es schlug wider Erwarten und trotz der mahnenden Stimmen die Schnorrermentalität der Internetnutzer voll durch.
Egoismen in Väterrechteszene
Nach vielen Monaten wurde bekannt, dass von der Trägerwebseite des „Konzept Familienrecht“ sich viele Leute Anregungen und Tipps holten, diese gleichzeitig tausende Euros in ihre Scheidungsanwälte pumpten, aber keinen Hunderter der Webseite zukommen ließen.
Es zeigte sich zugleich, dass das solidarische väterpolitische Bewußtsein nicht existiert. Von Egoismen getrieben, beuten Väter und Männer in ganz Österreich das Internet aus, drucken sich tausende Seiten aus, helfen aber nicht mit, Thesen zu entwickeln. Dies war im August 2009 für die beiden Autoren Anlass, das „Konzept Familienrecht“ vom Netz zu nehmen und als Buch herauszubringen.
Das „Konzept Familienrecht“ wurde von den beiden (Wahl-)Wienern im Frühjahr 2008 entwickelt. Als die Fronten in der Väterrechteszene noch einheitlicher und solidarischer anmuteten, saßen Personen zusammen, darunter der Herausgeber dieser Seite, etwa in Niederösterreich, und verbrachten einen Sonntag. Das „Konzept Familienrecht“ wurde damals von den beiden Autoren im Frühsommer 2008 als Erstrelease online gestellt. Die (zu) euphorische Erwartung, dass eine rege Diskussion aus anderen österreichischen väterpolitisch engagierten Vereinen aufkommt, ging nicht auf. Die erwartete Diskussion aus Salzburg, Tulln, Linz, St. Pölten, Wien blieb aus.
Denk- und Theorieleistung – Methodenkritik
Das „Konzept Familienrecht“ ist unter dem Strich in der jungen väterpolitisch engagierten Szene, die Ende 2009 heillos untereinander überworfen ist, sicher die stärkste Theorie- und Denkleistung. Sie hat hohen formalen und analytischen Standard. Die stete Kritik des Herausgebers daran war und ist jedoch, dass Baumgartner ein Unternehmensberater (früher: T-Mobile in Bonn) war und mit den erlernten Methoden der Firmenanalyse ein politisches Phänomen, das vermutlich politischeste Phänomen überhaupt, nämlich die Daseinsausrichtung der Familien, darstellen und verbessern will. Daher irritieren die vielen Grafiken und Schablönchen, die ein politisches Phänomen, das alle fünf Jahre durch Wahlen in Bewegung gerät, in einer Linearität erfassen wollen.
Dennoch: Der Versuch ist zulässig. Der Versuch ist von ihm und dem Co-Autor unternommen worden und im Wesentlichen dreht sich das Konzept um den „Anwalt des Kindes“. Diese Forderung kam zuletzt immer öfter auch in der offiziellen Politiklandschaft ins Gespräch, obgleich viele aus dem politischen Establishment und aus den Entscheiderreihen noch wenig Konkretes damit anfangen können. Vielleicht sollten sie sich das Büchlein kaufen.
Väterrechtliche Analphabeten
Auch die so genannten „Väterrechtsvereine“ und „Männerparteien“ und „Scheidungskreise“ und selbst ernannten „Justizopfer“ im Familienrecht sollten sich dieses Buch zulegen. Es stellte sich nämlich heraus, nach Eintauchen in diese merkwürdige „Szene“ über zwei Jahre, dass diese Kreise vornehmlich im eigenen Saft baden. Politologisch teilweise komplett ungeschult, verstehen sich die meisten aufs Stammtischraunzen und Biertrinken. Die meisten haben grundlegenden Nachholbedarf in Politikverständnis und hohes Theoriedefizit.
Sie tragen aus dieser Unkenntnis nichts zur Diskussion bei, außer ihren nackten und jämmerlichen Gerichtsakt, der einer von vielen ist. Sie produzieren wenig außer heiße Luft, Platitüden und Sprechblasen. Selbst bei so genannten „Väterrechtsvereinen“ geht die schriftliche Darstellungskraft und Sprachkompetenz über drei Foreneintragszeilen und Zitierschleifen auf andere Webquellen oft nicht hinaus. Die meisten Vereine, die sich 2008 gegründet haben, wollten zu schnell Anschluss an die traditionelle Parteienlandschaft, einen „Termin beim Bundespräsidenten“ und brachten nichts Eigenes hervor.
Kollusionskurator – Anwalt des Kindes
Baumgartner und Böck haben eine kleine Schrift entwickelt, entstanden aus der ehemaligen Onlineversion. Das theoretische Fundament ist der Anwalt des Kindes. Das Justizministerium sollte sich dieses Buch gut durchlesen. Die Theorie macht Sinn. Ob sie politisch umsetzbar ist? Wohl nur wieder in einer konservativen Regierung, denn es ist ein konservatives Konzept, das die Rolle der Mutter einschränkt, die Rolle des Vaters minimal aufwertet und die Rolle des Kindes ins Zentrum stellt. Jedoch durch einen „Kollusionskurator“, den das Kind im Trennungsfall der Eltern an die Seite bekommt. In allen strittigen Scheidungen. Zudem wird im Konzept der weitere Ausbau der gemeinsamen Obsorge, alternativ die alleinige Obsorge für Männer empfohlen.
Stilistisch unterscheidet sich dieses Buch nicht von Analysen von „PriceWaterhouseCoopers“, unterscheidet sich aber von der restlichen Rabiatprosa des Baumgartner wohltuend. Das Stillhalten hat seinen stolzen Preis.
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Buch ist bei BOD zu beziehen – also hier.
Preis: 304,20 CHFranken, 179 Euro.
Umfang: 56 Seiten.
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Aus den Vereinen, Humanes Recht, Buch)
Monika Pinterits erhielt Besuch – von Herwig Baumgartner und Kurt Essmann

Dieses Journal ist zu Herwig Baumgartner ambivalent. Er hat viel Licht, auch viel Schatten. Diesmal wieder viel Licht: Er zeigte Monika Pinterits ihre Grenzen und falsche Philisophie auf. Sie meint, in Wien Väter damit erpressen zu können, dass das Wohl des Kindes vom Wohl der Mutter abhängt. (Foto: Oswald)
(Wien, im August 2009) In einem übel beleumundeten Webforum erschien ein Bericht, der so übel nicht ist. Er ist nicht in Hexametern geschrieben, hat aber Rhytmus. Und er verfolgt ein Ziel: Die Richterdikatur im Familienrecht, die mit einschlägigen Sozialarbeitern den Pakt gegen den Kindvater eingeht, zu beschreiben. Eigenwillig zu lesen, aber mit Nachdruck. Es geht diesmal nicht um die Baumgartner-Kinder, sondern um die Kinder eines Mannes, der sogar karenzierter Vater (!) war und damit ein besonders inniges Verhältnis zu seinen Kindern lebte. Nun zählt das bei Gericht im Scheidungsverfahren alles nichts – man ist von gemeinsamer (geschweige alleiniger Obsorge) weit entfernt, es wird nach 0815 entschieden, Kind zur Mutter, Vater blechen, alle zwei Wochen Besuchscafé. Dagegen steht nun ein Väterverein auf und zeigt dem Gericht seine Grenzen auf. Der Mann wird aus eindeutig geschlechtspolitischen Gründen, weil er Mann ist, von der Bezirksrichterin am Wiener Bezirksgericht – so gehen die Kunden und Erzählungen seit einem Jahr – nach Strich und Faden hintergangen. Was kann man gegen Bezirksrichterinnen, die das tun, tun? Nicht viel. Gewalt ist im Staat verboten. Sitzt jemand auf einem Machtsessel, ist er nicht mehr wegzubringen, trotz irrer Entscheidungen, die im Familienrecht noch dazu unter Ausschluss der Öffentlichkeit laufen. Die Macht kann man Richtern nur begrenzen, indem man sie festschreibt, Berichte über sie verfasst und deren Kindern via Google zukommen lässt. Die Rache an Ungerechtigkeiten ist das Archiv. Man bietet ihnen also Öffentlichkeit, die sie selbst nicht steuern können. Die sie nicht unter Kontrolle haben. Die nicht von der Stadt Wien und dem PID bezahlt wird. Die sie demütig betrachten, aber nicht beeinflussen können. Die Bezirksrichterin, die väternachteilig auftritt heißt: Totter. Der Vater ist mittlerweile in der Väterrechte-Bewegung organisiert, sein Akt vielen Leuten bekannt. Er machte ihn und sich selbst öffentlich, wurde nicht dazu gezwungen. Nun erschien ein Stimmungsbericht zum gerichtlich aufgetragenen Besuch beim Liebling der Väterrechtebewegung, der OBER-DSA-Sozialtante Wiens, Monika Pinterits.
(Das war übrigens die, die den Herausgeber dieses Journals im Jahr 2006 von einem öffentlichen Symposeion zum „Thema Stalking“ ohne Grund, aber mit viel Vorurteil ausgeschlossen hat, und ihm diese Nachricht durch einen Mitarbeiter des „Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung“ am Gehsteig im Arkadenhof vor dem Rathaus mitteilen ließ. Der Beamte kannte den Herausgeber natürlich, obwohl sich dieser ihm natürlich nicht namentlich vorstellte oder ein Schild mit Namen „marcus oswald“ umgehängt hatte. Der Herausgeber hatte diese Tagung und das Rathaus an der Feststiege um 9 Uhr 30 noch nicht betreten, sondern wartete davor auf eine Begleitung. Seine Begleitung durfte um 10 Uhr das Symposeion besuchen, bei dem 400 Zuhörer im Wappensaal waren, allerdings nur zehn Minuten, dann wurde auch er trotz Wohlverhaltens durch die Security mit dem Hinweis, „dass Sie mit dem Herrn Oswald hierhergekommen sind“, aus dem Saal hinauskomplimentiert. Diese ganzen Geschichten sind alt. Das Gedächtnis lebt. Man merkt sich solche Dinge, wo manche zum Machterhalt und feministischen Umtrieb meinen, antidemokratisch vorgehen zu können. Letztlich werden diese Geschichten und Erinnerungen immer wieder aufgeschrieben und festgehalten. Als keine vorgezogene Wahlempfehlung.)
Nun aber eine andere Geschichte. Die vom Forum, das übel beleumundet ist, aber manchmal eine Perle beinhaltet. Ein Bericht eines Vaters, der zu Frau Pinterits zitiert wird. Von einer Richterin. Wie er Haltung bewahrt. Obwohl der Psychoterror gegen aktive Vaterschaft von Frau Pinterists und Richterin Totter zwar weiterhin betrieben wird, aber nicht ewig fruchten kann. Es ist nur ein Erlebnis von vielen, die täglich geschehen. Hier wird es festgeschrieben.
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Eintrag in diesem Forum – „Betreff des Beitrags: Showdown in der KJA – Herwig gegen Pinterits – Runde 1 – Verfasst: 20.08.2009, 16:39 – Hermes an Hades – der Bericht des PONOS – Zitat: Besuch in der KJA Wien – Kinder- und Jugendanwaltschaft – heute um 10:00 Uhr, 1190, Alserbachstr. 18, 6. Stock, bei der Leiterin DSA Monika Pinterits. (Zitat Anfang/)
„Der Vater ist geladen mit Hinweis – kommen Sie ohne Mag. Herwig Baumgartner.
Stahltüren schützen die Hölle der Kinder. 9:59 Uhr – kurz wird geklingelt. Die Stimme fragt – fordert herrisch den Namen.
Drei Väter gehen in das Revier des Teufels, der Hochburg des Feindes, Feministinnen, Vampire der Väter, psychische Mörder unserer wehrlosen unschuldigen Kinder.
Als Empfang eine junge Dame – sichtlich verwirrt, dass trotz des versuchten Gebotes er kommt – nicht allein wie gewünscht – kein Opfer zu scheren Schafes gleich – kein Duckmäuser, erniedrigter, devoter Papa, in Angst um die Geisel – SEIN KIND in den Fängen der tückischen Brut.
Auftaucht die Pinterits verwirrt doch noch gefasst – schüttelt den Männern die Hand – dem Vater, Herwig und dem Vertrauten des Vaters – Männer mit festem Blick – verlegen sie sieht neben Herwig am Boden – erträgt nicht die stahlblauen Augen, den Blick des Herrn, den sie fürchtet, den sie scheut wie Vampire das Licht.
Sofort verlangt sie zu sprechen allein – nur den Vater – als billigstes Opfer – der Versuch wie gewohnt, wie die Schlange das Schaf – allein sei der Vater – er weist ab die Idee – niemals allein – ich habe nichts zu verbergen, mein Kind ist das Thema – Kollisionskuratorin SIE – gegen meinen Willen, ernannt vor der strafangezeigten Richterin Totter, Hernals.
Pinterits glaubt zu zerstören die Einheit der Väter – sprechen will sie allein mit dem Vater – er weist ab die Idee – sie bittet alle zu gehen – am Stahltor erinnert sich nun der Vater – Zeitbestätigung braucht er der Firma wegen – 10:00 Uhr bis 10:05 Uhr – Verhöhnung der Wirtschaft – Herwigs Kommentar – damit ist sie erledigt – das war die Rolle der Kollisions-Kuratorin und/oder Beistand des Kindes nach Stormann’scher Prägung – aus und vorbei – obsolet von Beginn – kein DSA oder KJA jemals bestellt werden kann – sie triumphieren – die Väter – bestätigt die These, dass keine Jugendwohlfahrtsperson darf nehmen das Amt.
Pinterits hört im Zimmer daneben – den Triumph ausgedrückt – voll Freude und Jubel – Stimmen erschallen – leise doch eindringlich scheint jemand zu mahnen, sie kommt aufgetaucht – will versuchen ihr Glück – zu retten die Trümmer, die übrig geblieben, von Kollisionskurator-Spielen der Brut – nur mit ihm und seinem Vertrauten – niemals mit Herwig – sie fürchtet den Blick, er sei „TIEF“ wirft sie vor dem vierfach entrechteten, fünffachen Vater, entrechtet durch ihre Komplizen am Gang – Schmid und Saygili.
Herwigs stählerne Augen sich öffnen, eisblau bohrt sich der Blick in das Weib – „Gruß von MELVIN soll ich bestellen“ – tönt es eher von seinen Lippen „träumen Sie oft vom ermordeten Kind?“ – es fallen weitere Namen, bekannt aus der Falter, bekannte Leichen – ermordet unter Beihilfe der JA-Fachaufsicht Pinterits – hilfsuchend schweift ab der Blick – schon lange zerbrochen die Angriffslust – wer Herwig greift an sei gewappnet zur Antwort – sie ist es nicht – wie auch – mit all den Toten im Köcher?
Letzter Versuch – das Gesicht doch zu wahren – Hoffnung auf Rettung der Möglichkeit – Beistand des Kindes – auf ewig verloren der Brut aus dem JUWO-Reservoir – sie lädt alle drei ein zum Gespräch in ihrem Zimmer – bietet an sogar noch etwas zu trinken – keiner der Herren nimmt etwas an.
Das „Gespräch“ beginnt – entsprechend der Schulung – zuerst die Fragen – Erzählungen halten als Basis her – Lügen der Mutter des Kindes zuerst – ein „deja-vu“-Erlebnis hätte die Mutter – sähe sie den Vater – unterschwellig die Vorhalte – Vergewaltigung, Gewalt, Alkoholismus und wie solle in Kind dies ertragen beim Vater?
Verleumdungen durch die Mutter oder Methode der Pinterits – wer weiß schon die Antwort?
Der Vater versucht, seine Empörung zu zügeln – da greift Herwig ein und beendet das Spiel – sie sind Kuratorin des Kindes – die Mutter niemanden interessiert hier und auch noch zuletzt – keine Rechtfertigung durch den Vater – gegen Lug und Betrug – wie gewohnt durch die Ratten – keine Antwort – sondern Frage – was wolle sie tun, die Kuratorin des KINDES?
Anträge stellen – Psychiater bestellen – Fragen, warum denn die Mutter so leide – STOP befiehlt der Vertraute des Vaters – das Spiel wird beendet, bevor es beginnt – kein Max Friedrich wird sehen das Kind – keine Auftragsgutachter ungeschoren Scheiße erzählen – Pinterits stockt – das ist nicht sie gewohnt – mit Ihnen werde ich nicht sprechen über Max Friedrich – glaubt sie zu fordern von Herwig – jeden einzeln zerlegen vor Gericht werde ich – von Stargutachtern und sonstigen Lakaien – tönt die Replik – niemand wird spielen mehr hier auf Zeit.
Aufrecht sind Beschluss des Gerichts – Beugehaft – Beugestrafe – Besuchsrecht – alles rechtsgültige Beschlüsse – umzusetzen wie eine Strafe wegen Schnellfahrens – keine Gnade gegenüber dem Geschlecht bei Verstoß gegen die Regeln des sozialen Lebens – gegen Verfassung und Grundsatz der Gleichheit in dieser Demokratie!
Es beginnt das GESÜLZE, das LEERE Gelaber – nicht wegreißen könne man Kind vor der Mutter – Beispiel sei nun der Fall Christian Salzburg – als gerissen wurde – das Kind weg vom VATER – Scharlatane haben behirnt das Problem – Typen wie Max Friedrich, der Verbrecher an Kindern – auch Monika Pinterits selbst war dabei!
Weil sie nicht könnten, nach Jahren Erfahrung – trennen des Kind von der unwilligen Mutter – den Stormann’schen Wahnsinn tischt sie uns auf – die „Anwältin der des Kindes“ – betitelt vom Häupl samt Team. Kein Chance auf Trennung der Mutter vom Kind – der Vater soll zahlen – das ist keine Frage – zuwarten, hoffen und kriechen entlang – der Pinterits Rolle schon lange entlarvt – die Komplizin der Mutter, des Roten Systems – Abzocke der Väter – die wabblige Blonde versucht noch zu labern den üblichen Scheiß.
Der Vater entrüstet – was helfen sie mir? – Erhält nun die Antwort – ich werde tun NICHTS – sie sind nicht bereit zu kooperieren, sie haben gehört was es heißt für das Kind – Mutter will nicht, was sollen wir tun?
Der Vertraute ergreift nun das Wort und bestimmt – so nicht, es ist aus, wir lassen nicht brechen, das Recht durch die Jugendwohlfahrt – als Geisel das Kind zerfleischen durch gestörte Mütter – es ist aus – Tausende Väter werden verarscht von System – weil Recht nicht soll werden Recht – wenn Mütter mutwillig zerstören das Kind – zerstören das Leben und Kindheit des wehrlosen Wesens – Hoffnung unserer Gesellschaft – Leib und Seele des Vater wohnen auch in ihm – zwei Eltern hat jeder – auch sei selbst sie geboren, weil
ZWEI haben gewollt, dass auch SIE LEBEN !
Herwig ergänzt mit knallhartem Ton – eisige Stimme – klare Worte im Raum: Sie sind bestellt für das Kind – nicht für die Mutter – nicht für den Vater – das Kind, dem Ihre Stimme verweigern Sie jetzt!
Kein Beistand des Kindes – Kollisonskurator NIE! – Unfähig für diese Rolle sie sind – vertreten nur Mütter – vertreten nur Unrecht – vertreten die schwere Straftat psychischer Verletzung am Kind – kein Thema das Problem mit der Mutter- kein Thema die Folgen der Erpressung am Vater – sieh her – Folter am Vater – erpresst mit den Kindern – PTBS als Folge – Hass der Mutter unterstützt durch deine Komplizen – hier am Gang sitzen die Verbrecher – MORD an Kindern – MORD an MELVIN – mit dabei – SIE MONIKA PINTERITS!
Sekunden tropfen – Ende des Spiels – erklärt ist der Krieg – mit bebenden Wangen versucht sich zu fassen Monika Pinterits – sucht nach Worten – sekundenlang Stille – vorbei der offene Blick – tastend am Boden entlang kriechen die Augen – suchen das Loch zu verkrümmen sich – regenwurmgleich – tiefer Züge beim Atmen verraten die Stimmung, die Spannung , die Angst vor der Wahrheit – keine Gnaden den Brechern des Rechts – keine den Helfern und ihrer Clique – eindeutig liest sie’s aus den Worten – keine Chance auf Lug und Betrug – sie weiß es ist aus – mit ihrer Rolle, mit dem Gehabe des guten Scheins – Recht muss Recht bleiben! – Ich sehe mein Kind – beendet der Vater – die Stille im Raum – niemand verletzt mehr ein Kind wegen der Rache der Mutter – unfähige Beamte des JA interessieren nie mehr – Recht wird einziehen in das Verfahren!
Pinterits schluckt – versucht zu beenden – bittet um das Ende und steht – der Vater er schüttelt die Hand – der Vertraute es macht doch Herwig – er sieht in die zitternden Augen – „NIE MEHR eine HAND für Sie – MELVIN lässt grüßen – gedenken Sie seiner – jeden Tag soll er Sie erinnern – Sie ihn erkennen – in jedem Blick“.
Der Vertraute sieht herab auf die wabblige Blonde – leicht berührt seine Hand den Arm – „erkennen Sie – wohin alle Sie gehen – denn die Kinder – sie sind unser einziges Glück!“ – fast ins Hemd macht sie sich – die sonst kühle Blonde – ob der Worte der Wahrheit – irrt umher – bis sie verlassen den Gang – eisige Stille beherrscht die Luft – es schließt sich die Tür – die Stahltür verschlossen – zurück liegt de Hölle, in der das Feuer erloschen.
Väter steht auf – die Zeit ist gekommen“ (/Zitat Ende)
Textstelle gefunden und eingestellt von: Marcus J. Oswald (Ressort: Väterrechte, Männerpolitik)
Schwarz gegen Weiß und Schwarz auf Weiß – Fußballtickets nun gleich teuer

Dieser Mann kippte im Alleingang die Preisbenachteiligung von Männern am Fußballplatz. Beim Ländermatch Österreich gegen Kamerun zahlen Frauen erstmals gleich viel Eintritt wie Männer zur Sportveranstaltung. Robert Marschall vor dem Ernst Happel Stadion. (Foto: mfGenehmigung - wien-konkret.at)
(Wien, im August 2009) Wenn Schwarz gegen Weiß (am Fußballplatz) kämpft, schwingt immer eine Grundrivalität mit: Zahlreiche Schwarze haben den Österreichern schon einige Frauen „weggenommen“.
Afrika-Schauen gibt es für Frauen nun nicht mehr zum „halben Preis“. Denn mit dem heutigen ÖFB-Ländermatch „Österreich gegen Kamerun“ kommen neue Preisrichtlinien zum Tragen. Bisher galt für Frauen beim Fußballschauen der „ermäßigte Preis“ nahe am Halbpreis. Das hat nun ein Ende. Ein Mann, Herausgeber einer Webseite und auch ein männerpolitischer Vorstopper, brachte den Ball ins Rollen.
Mann bringt Ball ins Rollen
Begonnen hatte es harmlos 2008. Robert Marschall richtete im Vorfeld der Ländermatches „Österreich gegen Deutschland“ (Februar) und „Österreich gegen Holland“ (März) eine Anfrage an den Österreichischen Fußballbund (ÖFB), warum er als Mann 18 Euro Eintritt zahlt, hingegen eine Frau nur 11 Euro berappen muss. Er beruft sich darin auf EU-Richtlinie 2004/113/EG, die auch hier nachzulesen ist.
Er recherchiert alle Länderspiele bis Februar 2009 und stellt fest: „Männer zahlen um bis zu 87% mehr als Frauen, für exakt den gleichen Sitzplatz!“
Am 3. Juni 2008 bringt sein Anwalt Georg Brandstätter aus der Kanzlei Wille Brandstätter Scherbaum Rechtsanwälte OEG eine Klage bei der Finanzprokuratur Österreichs ein, „Streitwert vorerst 20 Euro“. Der Anlassfall: „Nicht rechtzeitig umgesetzte EU-RICHTLINIE 2004/113/EG sowie die Fußballländermatches des ÖFB gegen Deutschland und Holland Anfang 2008″. Betroffene seien „über 50.000 diskriminierte Männer im Prater-Stadion“.
Am 1. August 2008 lehnt die Finanzprokuratur die Zahlung des Schadens ab. Es sei – so die Finanzprokuratur – „ein legitimes Ziel, mit der geschlechtsspezifischen Preisgestaltung den Fußball auf eine breitere Basis stellen zu wollen.“ Und ferner: „Dem Ersatzwerber sei tatsächlich kein Schaden entstanden. Wäre eine Gleichstellung erforderlich, dann würde dies zu keiner allgemeinen Absenkung der Ticketpreise führen, sondern lediglich zur Unterlassung der ermäßigten Abgabe an Frauen.“
Der Marschall-Plan
Am 13. Jänner 2009 bringt Robert Marschall über seinen Rechtsfreund beim VfGH eine Staatshaftungsklage ein. Als Diskriminierungsschaden werden 7 Euro aus dem Deutschland-Länderspiel vom 6. Febraur 2008 und 13 Euro aus dem Niederlande-Länderspiel vom 26. März 2008 eingeklagt, somit in Summe 20 Euro. „Dies deshalb, weil weder der ÖFB als Veranstalter, noch die Finanzprokuratur als Vertreterin des säumigen Staates Österreich den Diskriminierungsschaden ersetzen wollten. Da das österreichische Parlament die betreffende EU-Richtlinie nicht rechtzeitig in innerstaatliches österreichisches Recht umgesetzt hatte und somit eine direkte Klage gegen den Verursacher der sexuellen Diskriminierung nicht möglich ist, wird der Staat Österreich haftbar gemacht“, so seine Argumentation.
Am 8. Mai 2009 ist der ÖFB Generalsekretär Alfred „Gigi“ Ludwig als Zeuge vor dem Verwaltungsgerichtshof geladen und muss aussagen. Kern der Aussage: „Es ging nicht um Diskriminierung, sondern um Familiensinn.“ Ferner: „Frauenkarten gibt es seit mindestens 4 bis 5 Jahren. Bei den Spielen der österreichischen Frauennationalmannschaft gibt es keine ermäßigten Karten.“ Und: „Wir haben jetzt die Ermäßigungen für Frauen gestrichen.“
Am 13. Mai 2009 sendet Robert Marschall ein Aufforderungsschreiben an den ÖFB betreffend Rumänien-Match vom 1. April 2009, mit dem er die Rückerstattung des Diskriminierungsschadens begehrt. Das wird am 18. Mai 2009 abgelehnt. Er bringt am 17. Juni 2009 am BG Wien-Leopoldstadt eine Klage gegen den ÖFB ein und macht den „Diskriminierungsschaden 13 Euro“ als Vermögensschaden geltend: „Plus 100 Euro persönliche Beeinträchtigung = 113 Euro Gesamtschaden.“
Am 12. August 2009 findet in Klagenfurt das Fußball-Ländermatch Österreich gegen Kamerun statt. Der ÖFB egalisiert die Kartenpreise zwischen Männern und Frauen, indem er die Frauenpreise um bis zu 87% anhebt.

Robert Marschall machte Geschlechterdiskriminierung geltend, zwang Gigi Ludwig in den Zeugenstand, blieb hartnäckig und erreichte, dass bei Fußball-Länderspielen Männer- und Frauentickets nun gleich viel kosten.
(Fotoquelle: wien-konkret.at. 12. August 2009)
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Das komplette Geschehen ist auf der Webseite des Robert Marschall chronologisch aufgezeigt.
www.wien-konkret.at/fussball-tickets/
Marcus J. Oswald (Ressort: Männerpolitik)
Staat verdient an Scheidung nun ordentlich mit
(Wien/Wels, im August 2009) Man muss nichts schönreden, auch wenn Urlaubszeit ist. Ab 1. August 2009 gelten neue Gebührenbestimmungen in Scheidungsverfahren, die Trennungen nicht einfacher machen.
Vielfach greift die Republik Österreich Scheidungswilligen in die leeren Taschen. Die Situation ist oft nicht nur mental, sondern auch geldseitig angespannt.
Die neue Kostenstruktur im Überblick (ab 1. August 2009):
- Antrag auf einvernehmliche Scheidung: 269 Euro (zuvor: 198 Euro)
- Gebühr bei strittiger Scheidung: 220 Euro (vormals: 210 Euro)
- Gebühr bei Gütertrennung: 253 Euro (vormals: 198 Euro)
- Gebühr bei Gütertrennung mit Liegenschaft (Haus): 379 Euro (vormals: 297 Euro)
Gänzlich neu ist die Gebühr für Besuchsrechts- und Informationsantrag zum leiblichen Kind.
- Antrag für Besuchsrecht des nicht-obsorgeberechtigten Teils: 116 Euro in Erstinstanz, 232 Euro in Zweitinstanz, 348 Euro in Letztinstanz
- Antrag auf Informationrechte zum Kind (Krankheit, Schulleistung) durch nicht-obsorgeberechtigten Teil: 116 Euro in Erstinstanz, 232 Euro in Zweitinstanz, 348 Euro in Letztinstanz
Einen interessanten Vergleich stellt den Linzer Scheidungskonsulent Günter Tews an.
Tews analyisert: Inflation stieg um 52 %, Gebühren um ein Zehnfaches
Er analysiert den Längsschnitt und stellt fest, dass die Inflation in den letzten zwei Jahrzehnten um rund 52 Prozent gestiegen war. Im Vergleich dazu der Anstieg bei den Gerichtsgebühren in den letzten zwanzig Jahren (1989-2009):
- Kostenanstieg bei einvernehmlichen Scheidungen: +630%
- Kostenanstieg bei strittigen Scheidungen: +500%
- Kostenanstieg bei Vermögensaufteilungen: + 688%
Tews wird zu diesem Thema in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ mit folgenden Worten zitiert: „Die Realität von Scheidungspaaren ist, dass beide oft in schwierigen finanziellen Verhälntnissen leben. Es ist beschämend, dass der Staat auch noch unverhältnismäßig hohe Gebühren verlangt.“
Neue Gebühren umstritten – Besuch und Information nicht gewünscht?
Die neu geschaffenen Gebühren „rund ums Kind“, insbesondere bei „Besuchsantrag“ und dem „Informationsantrag“ sind umstritten. Sie wurden trotz vieler berechtigter Einwände nun Gesetz. Organisierte Gruppen aus dem Väterrechte- und Frauenrechtebereich wendeten ein, dass durch die Höhe der Gebühren nun kein Nicht-Obsorgeberechtigter mehr einen Sonderantrag stellen werde (Besuchsrecht zum Vatertag, Sonderbesuchsrecht zu Energieferien; Leistungsauskunft zu Schulzeugnis), weil das hunderte Euro, im Rekursfall viele hunderte Euro an Kosten erzeugt.
Stiefeltern werden in die Pflicht genommen
Doch das neue Familienrecht ist politisch darauf ausgerichtet, Exmännern und Exfrauen weniger automatische Rechte einzuräumen. Hingegen werden Patchwork-Strukturen gefördert und neu eingeheiratete Stiefväter und Stiefmütter stärker in den Lebensalltag eingebunden. Das „Unterschreiben von Entschuldigungen“ beim Kranksein im Unterricht ist nur eine kleine Randnote. Sie hat aber Symbolkraft. Hier wird im neuen Familienrecht, das ab 1. Jänner 2010 gilt (die Gebührenregelungen sind ein Vorgriff mit Wirkung 1. August 2009) die Obsorgekompetenz vom nicht-obsorgeberechtigten leiblichen Elternteil zum Patchwork-Elternteil delegiert.
Vermögensaufteilung bei Eheschließung
Viele neue Details bringt das reformierte Familienrecht, das sich im Kern um die Auflösung der Familie kümmert. Zwei Punkte herausgegriffen: Ab 1. Jänner 2010 können Paare – ohne „Ehevertrag“ – Geld, Wohnung, Haus, Fernseher, Waschmaschine, Hausrat und Schmuck schon beim Schließen der Ehe für den Zeitpunkt der etwaigen Trennung „aufteilen“. Beglaubigt wird der Akt durch einen Notar.
Ferner wird die Reform des „Unterhaltsvorschusses“ kommen. Ab 1. Jänner 2010 genügt in Österreich ein „Exekutionsantrag“ und nicht erst das Abwarten eines ersten, erfolglosen Pfändungsversuchs.
Marcus J. Oswald (Ressort: Fakten, Familienrecht, Scheidung)
Friedrich Hirsch sucht Vernetzung – Sein Thema: Kinderbeistand
(Wels/Wien, im Juli 2009) Wer anfragt, bekommt Weiterleitung. Herr Friedrich Hirsch fragte um ein paar Namen und Adressen an. Ihm geht es ums Familienrecht und den „Kinderbeistand“. Dazu machte er nun eine Presseaussendung via APA, die nicht unbeachtlich bleiben soll, wie dieses Journal meint. Hier ist sie. Er schreibt am 22. Juni 2009 (im ersten Teil von der Homepage „Vaterverbot“ ab, würzte aber etwas nach):
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„Kinderbeistand scheitert an Frauenlobby
Utl.: Frauenlobby blockiert das Recht des Kindes auf beide Eltern
Wien (OTS) – Kinder brauchen ihre Väter. Aus vaterlosen Familien stammen:
63 % der jugendlichen Selbstmörder
71 % der schwangeren Teenager
90 % aller Ausreißer und obdachlosen Kinder
70 % der Jugendlichen in staatlichen Einrichtungen
85 % aller jugendlichen Häftlinge
71 % aller Schulabbrecher
75 % aller Heranwachsenden in Drogenentzugszentren
88 % aller verhaltensgestörten Kinder und Jugendlichen
Traurige Realität
52% der Trennungskinder haben bereits nach einem Jahr den Kontakt zum Vater verloren, 71% sehen ihren Vater nach zwei Jahren nur noch sporadisch.“
Dem könnte ein neues Modell Abhilfe schaffen, er schreibt:
„Kinderbeistand hilft
Teil der Lösung ist der Kinderbeistand im gerichtlichen Obsorgeverfahren, der dem Kind bei der Durchsetzung seines Rechtes auf beide Eltern hilft. Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans für die Rechte von Kindern und Jugendlichen 2004 wurde ein erfolgreiches Pilotprojekt bei mehreren Bezirksgerichten eingerichtet.“
Jedoch bremsen Kräfte diese Veränderung zum Besseren, wie er schreibt:
„Frauenlobby blockiert das Recht des Kindes auf beide Eltern
Die Überführung des Kinderbeistands in den Regelbetrieb wird von Juristinnen- und Sozialarbeiterinnen-Cliquen rund um die Wiener Frauenanwältin Helene Klaar, mit direktem Zugang zu Politik, Gesetzwerdung und Förderungen, blockiert. – Eine unappetitliche Gemengelage.“
Hirsch rundet ab:
„Behauptete Grundsätze prüfen
Den Lobbyistinnen wäre anzuraten, ihre behaupteten Grundsätze zu prüfen. Auf der Seite der Humanität zu stehen, würde den Akteurinnen jedenfalls besser zu Gesicht stehen.
Kinder humanisieren die Gesellschaft.“
Rückfragehinweis: Forum Kinderbeistand, Friedrich Hirsch, Karolinengasse 16/14, A-1040 Wien, mailto:forum@kinderbeistand.com“
(OTS, 2009-06-22/08:21)
[*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***]
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Väterrechte)
Margreth Tews setzt sich für Väterrechte ein – Alleinerziehende Väter boomen

Die Linzer Konfliktberaterin Margreth Tews weiss, dass auch Väter Rechte haben und Pflichten wahrnehmen wollen. Der Weg der Umsetzung bleibt steinig. (Foto: Tews Linz)
(Wels/Wien, im Juli 2009) Margreth Tews ist in Linz Konfliktberaterin. Sie sagt: „Kinder leiden durch die Trennung ihrer Eltern vor allem an Verlustängsten und am Loyalitätskonflikt.“
Die Ehefrau des vormals bekannten Linzer Scheidungsanwalts und nunmehrigen Konsulenten bei Anwaltskanzleien, Dr. Günter Tews, vertritt aktuell die Mittermayer-Kinder vom „Pöstlingberg“. Möglicherweise ist sie die treibende Kraft hinter den zahllosen Medienklagen, die in dieser Causa aus 2007 aktuell nachwirken. Das gefällt diesem Journal nicht. Da das Recht auf Medienfreiheit kein geringeres Gut ist als das subjektiv höher angenommene Gut des „Wohl des Kindes“. Doch das sind Insiderscharmützel. Beim Einklagen angeblicher Überschreitungen geht es in Wahrheit immer um das Kompetenzgerangel zwischen Anwalt und Medien.
„Nicht alle Väter sind Alkoholiker“ (Margreth Tews)
Man darf die Aussagen der Margreth Tews, obwohl sie im Pöstlingberg-Fall aktiv gegen Medien arbeitet, nicht verengt sehen, sondern muss in der Sache differenzieren. Tews sagt in einem ihrer Seminare nämlich auch: „Bei einer Scheidung wird in erster Linie der Mutter die alleinige Obsorge der Kinder zugesprochen. Ich weigere mich zu glauben, dass alle österreichischen Väter nur aus Alkoholikern, Schlägern und schlechten Menschen bestehen.“ Das hört man selten aus dem Mund einer Frau. Schon gar nicht von einer, die Teil der Justizindustrie ist und die es sich leicht machen und im konventionellen Strom anstrengungslos und konfliktfrei mitschwimmen könnte. Dann wäre das Ergebnis das Übliche, vorgegeben durch praxisuntüchtige, junge Richterinnen: Kind zur Mutter, Vater alle zwei Wochenenden zum Besuch und monatlich Brennen.
Gesellschaft noch nicht so weit
Margreth Tews sieht die tägliche Praxis an den Bezirksgerichten kritisch: „Selbst wenn die Mutter beispielsweise wegen eines Psychiatrieaufenthalts ausfällt und der Vater die Obsorge will, wird das Kind sofort auf einen Kinderpflegeplatz gesteckt und der Vater wird ferngehalten.“ Sie fragt: „Warum stellen erziehungsfähige Väter für das Jugendamt keine wertvolle Ressource dar?“ Ihre Antwort: „Die österreichische Gesellschaft ist allgemein noch nicht so weit, die Wichtigkeit auch des Vaters für die Kinder zu akzeptieren.“ Man könnte auch sagen: Die feministischen Netzwerke reichen in die Gerichte und verhindern das.
Manche Vätervereine beschädigen das Anliegen
Tews läuft mit ihren Seminaren eigentlich eine offene Türe bei jenen ein, die sich in Vereinen organisiert haben. Doch diese Selbstorganisierung, die aus unterschiedlichen Gründen seit 2006 geschehen ist, sieht sie skeptisch: „Vätervereine sind eine schmale Gratwanderung. Viele sind sehr engagiert und wollen für alle Kinder etwas bewegen. Wenige sind höchst auffällig und beschädigen das eigentliche Anliegen.“ Margreth Tews spricht damit die vorschnelle Lagerbildung dieser Vereine an. Viele Vereine ließen sich ab 2008 politisch vereinnahmen und verloren Glaubwürdigkeit und Vertretungskompetenz.
„Waren schon bei den Freiheitlichen“ (ein Väterverein)
Erst kürzlich teilte jemand diesem Journal mit, dass er mit dem Salzburger Verein „Kindergefühle“ in Kontakt trat, um etwas zu machen. Doch dann sagte man ihm: „Wir waren schon bei den Freiheitlichen.“ Auch die Tullner und die Wiener Vereine gehen vornehmlich bei den Freiheitlichen aus und ein, somit bleibt der Spielraum für Neumitglieder limitiert. Vor allem da diese Kleingruppen, die sich in der offiziellen Außendarstellung angeblich um „Väterrechte“ bemühen (in Wahrheit aber vorrangig um eigene, private Anliegen laufen), noch immer dem insgesamt drei Mal (!) aus der FPÖ ausgeschlossenen Karl-Heinz Klement eine Träne nachweinen.
Klassische Ehe versus „Wilde“ Ehe
Experten wissen eines und das fällt oft unter den Tisch. Es gab und gibt Bewegung, wenn auch nur sanft. Die Lebensformen haben sich schleichend verändert. Das hat Gründe, sie liegen auch im Sozialsystem. Es gibt viele verdeckte Ehen („Wilde Ehen“), die offiziell nicht angemeldet sind, weil das Arbeitslosengeld, eventuell die Sozialhilfe, das Kindergeld vom Staat, der Unterhalt und die Alimente vom Exmann sich reduzieren würden. Ökonomische Argumente halten viele von einer Ehe ab.
476 % Plus bei Lebensgemeinschaften (mit Kindern)
Fakt ist, dass in Österreich 1988 noch 1.121.000 Ehepaare mit Kindern lebten, 2008 hingegen nur mehr 985.000 Ehepaare mit Kindern leben. Fakt ist auch, dass 1998 nur 25.000 Lebensgemeinschaften mit Kindern lebten, 2008 hingegen 144.000 Lebensgemeinschaften mit Kindern leben.
7 % Plus bei alleinerziehenden Müttern
Der Dämon „alleinerziehende Mütter“ sollte weniger politisch instrumentalisiert werden, weder von selbsternannten Frauenrechtegruppen noch von selbsternannnten Väterrechtegruppen. Denn: 1988 lebten in Österreich 234.000 alleinerziehende Mütter. 2008 leben in Österreich 251.000 alleinerziehende Mütter.
45 % Plus bei alleinerziehenden Vätern
Der andere Gerücht sollte ebenso nicht politisch eingesetzt werden, nämlich, dass es keine alleinerziehenden Väter gäbe. Auch das ist falsch. Wenn es so behauptet wird, ist es Propaganda der rivalisierenden Gruppen wider die Statistik. Denn: 1988 lebten in Österreich 31.000 alleinerziehende Väter. Hingegen leben 2008 in Österreich bereits 45.000 alleinerziehende Väter. Das ist ein Anstieg um 45 Prozent. (Zahlen: Statistik Austria, Mai 2009)
Zusammenfassend:
- Ehen mit Kindern: (- 12%)
1988 – 1.121.000
1998 – 1.071.000
2008 – 985.000 - Lebensgemeinschaften mit Kindern: (+ 476%)
1988 – 25.000
1998 – 83.000
2008 – 144.000 - Alleinerziehende Mütter: (+ 7%)
1988 – 234.000
1998 – 241.000
2008 – 251.000 - Alleinerziehende Väter: (+ 45%)
1988 – 31.000
1998 – 34.000
2008 – 45.000
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Margreth Tews bietet ihre Seminare in Linz und Wien unter www.konflikthilfe.at an. Die Tarife entsprechen jenen bei Psychotherapie. Eine Psychotherapiestunde ist heute nicht mehr unter 110 Euro zu haben.
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht)
Niederösterreich – Grüne Gewerkschafter fordern Rücktritt der Justizministerin – Mit Dringlichkeitsantrag

Der Grüne Gewerkschaftsboss Samir Kesetovic schießt sich auf die Justizministerin ein. (Foto: Grüne)
(Wien/St.Pölten, im Juni 2009) Am Montag, 29. Juni 2009 tagt in St. Pölten das Arbeiterparlament der AK Niederösterreich zu seiner konstituierenden Sitzung beim Bahnhof.
In dieser Sitzung, die von 12 und 16 Uhr dauert, wird der neue Präsident gewählt. Tradition ist es, dass der AK Präsident einstimmig gewählt wird. Doch die Grünen Gewerkschafter verweigern Hermann Haneder (SPÖ) diesmal die Gefolgschaft. Der Grüne Gewerkschaftsboss Samir Kesetovic bringt am 29. Juni 2009 sieben Dringlichkeitsanträge ein. Kammerrat Kesetovic, der den Mandatsstand nach der letzten Wahl verdoppelt hat, macht in einem Antrag politischen Druck auf die Justizministerin Claudia Bandion-Ortner.
Bandion-Ortner morgen in St. Pölten
Claudia Bandion-Ortner ist morgen den ganzen Tag in St. Pölten. Die Kämmerer hoffen, dass sie auch einen Blick bei der konstituierenden Sitzung vorbeiwirft. Denn es geht in einem Dringlichkeitsantrag auch um ein Justizthema.
Grüne fordern Abschaffung der neuen Gerichtsgebühren
Die Grünen Gewerkschafter fordern die Abschaffung der am 19. Mai 2009 fast ohne Reaktion der Öffentlichkeit neu geschaffenen „Gerichtsgebühren“. Bekanntlich wurden mit den Stimmen der Regierung und gegen die Opposition die neuen Gerichtsgebühren im Hohen Haus beschlossen. Wer ab nun im Rahmen von Scheidungsstreitigkeiten Anträge – etwa auf Besuchsrecht – stellen will, muss tief in die Tasche greifen. Anträge kosten nun viel Geld und treffen solche, denen ohnehin schon die Daumenschrauben durch Familienrichter angelegt wurden.
Neue Gerichtsgebühren betreffen das Familienrecht – Kostenbelastung – Überblick:
- Anträge im Bereich des Familienrechts in erster Instanz erzeugen Kosten von 220 Euro pro Antrag.
- Anträge im Bereich des Familienrechts in zweiter Instanz erzeugen Kosten von 440 Euro pro Antrag.
- Die Beschlüsse in erster Instanz schlagen sich mit 110 Euro zu Buche.
- Die Beschlüsse in zweiter Instanz schlagen sich mit 220 Euro zu Buche.
Wenn ein leiblicher, nicht-obsorgeberechtigter Vater einen Besuchsantrag stellt, muss er ab nun 330 Euro zahlen.
Das Familienrecht betrifft meist Arbeiter und Angestellte. In den Regelfällen lassen sich Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger weniger oft scheiden, weil es von der anderen Seite wenig bis nichts zu holen gibt. Hauptbetroffene sind erwerbstätige Väter, die bei Scheidungen hart zur Kasse genommen werden.
Grüne fordern Rücknahme der Gerichtsgebühr Neu
Daher macht der Grüne Gewerkschaftsboss Kesetovic nun Druck. Er versagt am Montag zum Einen dem SPÖ-AK-Niederösterreich-Vorsitzenden Haneder die Stimme, wenn dieser Antrag unbeachtet bleibt. Die Auswirkung ist symbolisch: Haneder wird trotzdem gewählt, da er die absolute Mehrheit hat. Doch die Tradition der Einheit, dass ein AK-Präsident „einstimmig“ gewählt wird, ist dann Geschichte.
„Abzockeministerin“ Bandion-Ortner
Zum Anderen wird der Grüne Gewerkschaftsboss Kesetovic eine mündliche Äußerung machen und eine Rücktrittsforderung an die ÖVP-Justizministerin Bandion-Ortner aussprechen. Er nennt sie „Abzockeministerin“.
Gehofft wird, dass sie als „Ehrengast“ persönlich in der kostituierenden Sitzung beim Bahnhof vorbeischaut, und eine Erklärung zum Thema abgibt. Auch sonst ist dem Grünen Kammerrat Medienpräsenz morgen sicher. Denn bei der konstituierenden Sitzung im Arbeiterparlament sind alle Medien Niederösterreichs da, so Kesetovic.
Wortlaut des Antrags:
Der Dringlichkeitsantrag zur Abschaffung der Gerichtsgebühren im Wortlaut, der morgen vorgelegt wird:
DRINGLICHKEITSANTRAG – AK Parlament Niederösterreich – St. Pölten – 29. Juni 2009
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16 Uhr 50, 29. Juni 2009: Der erste Bericht – Dringlichkeitsanträge wurden alle abgewiesen. (externer Link auf Grüne Gewerkschaft NÖ) – Wie in einer ersten Stellungnahme nach der Sitzung gegenüber dieser Webseite (Telefonat 16 Uhr 31 und 16 Uhr 41) bekannt wurde, war auch Mag. Herwig Baumgartner in der St. Pöltner Vollversammlung zugegen und brachte sich aus dem Publikum mit Argumenten ein.
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Justizkultur)
Männerpartei analysiert – Noch viel Arbeit in Väterbewegung

Lesestoff aus dem Regal. (Foto: Oswald)
(Wien, im Juni 2009) Auf der Webseite der Männerpartei, die in Wien beheimatet ist, erschien am „Fr, 06/05/2009 – 06:47″ eine sehr interessante Einschätzung zur Lage der Väterbewegung. Der Bericht stellt Bewegung in den diversen Vätergruppen fest und analysiert sie. Tatsächlich ist in dieser Szene, die auch B&G fortlaufend seit 2006 beobachtet, festzustellen, dass nach den diversen Gründungsgeschichten bald innerbetriebliche „Personalrochaden“ bis hin zu Schiedsgerichtsstreitigkeiten, Kompetenzkonflikte rund um Vertretungsbefugnisse und Dachorganisationsbestrebungen entstanden. Was sich zeigt, ist dies: Es kann der Beginn einer großen Entwicklung werden. Werden respektvoller Umgang gewahrt und gemeinsame Ziele gefunden, die die Egos in den Hintergrund rücken, und politische Ziele deutlich verfeinert („Das Wohl des Kindes“ als alleinige „Forderung“ ist zu wenig), entsteht etwas. Da der Beitrag die Lage bespiegelt und auch zeigt, wie sich die Bewegung nun offenbar wieder von der FPÖ entfernt, und da der Beitrag leider auf der gänzlich unbekannten Webseite der „Ein-Mann-Männerpartei“ komplett untergeht, wird er auf der weitaus bekannteren Webseite Blaulicht und Graulicht reproduziert, rekommandiert, aber nicht repliziert. Der Beitrag soll für sich stehen. (mjo)
+++5. Juni 2009+++
Gestern gab es eine offene Aussprache von Vaterverbot im Wiener Lokal Vom Feinsten. Gedacht war es als eine Aussprache zwischen der Vereinsleitung in Oberösterreich und der Wiener Regionalgruppe, aber dann wurde eine harte Diskussion zwischen den unterschiedlichen Teilen der Väterbewegung daraus. Angesichts der Lokalität ist das etwas ironisch, war doch im Vom Feinsten auch die von der Männerpartei veranstaltete Podiumsdiskussion, die oft als inoffizieller „kick-off“ der Väterbewegung in Wien bezeichnet wurde.
Einigkeit
Von der Einigkeit, die im Jänner erstmals gezeigt wurde, war gestern nicht viel zu sehen. Was sich stattdessen zeigte, waren die eifersüchtige Verteidigung von tatsächlichen und eingebildeteten Einflussbereichen und ein völlig nutzloser Streit um den „richtigen“ Weg zur Erreichung der gemeinsamen Ziele. Diverse Gruppierungen wie humanes Recht, GENDERwahn oder die FPÖ-Plattform Trennungsopfer haben alle das gemeinsame Ziel, die rechtliche Stellung der Väter in Österreich zu verbessern, aber eben mit ganz unterschiedlichen Methoden. Humanes Recht ist eine Art juristische Selbsthilfegruppe, GENDERwahn eine Art juristische Untergrundarmee und Trennungsopfer der verlängerte Arm einer Oppositionspartei. Innerhalb der Väterbewegung sind das die drei radikalsten Gruppen, im Gegensatz zu eher moderaten Gruppen wie Doppelresidenz, Kindergefühle oder eben Vaterverbot.
Recht
Die Podiumsdiskussion im Jänner wurde von der Männerpartei vor allem in Kooperation mit Väter ohne Rechte organisiert, kurz vor der Veranstaltung kam auch noch Vaterverbot als Ko-Organisator dazu. Es gab im Jänner aber über diese Dreiergruppe hinaus es eine Art stillschweigende Übereinkunft zwischen allen Gruppierungen der Väterbewegung, dass es notwendig ist, gemeinsam und einigermassen geschlossen aufzutreten. So wie es ausgesehen hat, wurde dieses stillschweigende Übereinkommen gestern lautstark aufgekündigt. Historisch gesehen ist das nicht weiter überraschend. Die Väterbewegung ist gerade dabei, zu einer breiten Volksbewegung zu werden, und das bringt immer gewissen Wachstumsprobleme mit sich. Die Frage, die sich jetzt stellt, ist: Wer hat Anspruch auf ein Verhandlungsmandat mit den Mächtigen im Land?
Freiheit
Bis Frühling 2008 war die einzige Anlaufstelle die FPÖ und ihre „unabhängige“ Plattform Trennungsopfer. Dieses Monopol hat die FPÖ aus drei Gründen verloren. Erstens haben die Gruppierungen der Väterbewegung bemerkt, dass die FPÖ ihre Anliegen zwar als einzige Partei ernst nimmt, dass eine Unterstützung für ein Anliegen durch die FPÖ aber oft mehr schadet als nützt. Zweitens hat die FPÖ Sommer 2008 einen politischen Kurswechsel vollzogen: Strache will offenbar mit allen Mitteln Bundeskanzler werden, die FPÖ schielt auf die Stimmen der Frauen und will beim Thema Trennungsväter nicht mehr „polarisieren“. Die FPÖ erklärt allen Ernstes, dass die Probleme im Familienrecht kein Ausdruck eines Konflikts Männer gegen Frauen seien. Das ist natürlich glatte Realitätsverweigerung, aber Strache will eben Kanzler werden. Damit wurden die Vertreter der Väterbewegung wieder ohne Ansprechstelle zurückgelassen. Gleichzeitig haben sich im Februar 2008 die Männerpartei und ein paar Monate später Vaterverbot gegründet, also zwei Organisationen, die sich explizit nicht als verlängerter Arm der FPÖ sehen. Bei der Männerpartei ist es ganz offensichtlich, die FPÖ ist für uns als politische Partei eine Konkurrenz. Und Vaterverbot unternimmt alles, um seine Überparteilichkeit zu erhalten. Die FPÖ ist derzeit in den Hintergrund getreten.
Kompetenz
Wer verhandelt also mit dem Justizministerium oder den Parlamentsfraktionen? Wer hat das Mandat, für alle Gruppierungen zu sprechen? Offenbar hat zur Zeit niemand den alleinigen Anspruch auf dieses Mandat. Dass alle immer gleichzeitig mitreden können, ist aber auch nicht machbar. Und hier kommen dann die Eifersüchte auf den Zugang zur Macht zum Vorschein. Vaterverbot und einzelne andere Gruppierungen haben die Aufmerksamkeit der Medien über die letzten Monate dazu benutzt, mit Parlamentsparteien und Regierungsstellen ins Gespräch zu kommen. Wer hat jetzt welchen Termin gehabt? Was waren die konkreten Ergebnisse der Verhandlungen? Welche Termine sind bereits vereinbart? Solche Informationen werden nur sehr spärlich weitergegeben. Das Justizministerium arbeitet an einer Reform des Familienrechts. Es gibt eine Arbeitsgruppe, in der die Anliegen der Väterbewegung berücksichtigt werden sollen. Diese Arbeitsgruppe tagt zum ersten Mal im Juli 2009. Was sind die genauen Termine? Gibt es einen oder mehrere Vertreter von Vaterverbot oder anderen Organisationen in dieser Arbeitsgruppe? Sprechen die eingeladenen Väter im Namen von Vaterverbot oder als Privatpersonen? Die meisten dieser Fragen sind bis heute entweder unbeantwortet oder es gibt widersprüchliche Angaben dazu. All das ist normal für eine Bewegung, die sich gerade von der FPÖ emanzipiert hat, die nach wie vor auf eine Mauer der Gleichgültigkeit bei den anderen Parlamentsparteien trifft, und die erst ihre eigenen Sprecher finden muss. Aber gerade deswegen gibt es jetzt viel zu tun in der Väterbewegung.
Mandat
Wer ein Verhandlungsmandat beansprucht, muss erklären, für wen er spricht und für wen er nicht spricht. Wer selbst nicht verhandeln will, weil er den Weg der Konfrontation geht, muss akzeptieren, dass er bei Verhandlungen nicht konsultiert wird. Wer im Untergrund bleiben will, weil er Angst vor Repressalien hat, muss damit leben können, dass andere für ihn sprechen. Wer sich in eine existierende Organisation eingliedert, muss die Methoden der Organisation akzeptieren. Wer einen Weg vorgeben will, muss klar sagen, was der Weg ist und welche Grenzen der Weg hat. Wer sich politisch nicht exponieren will, muss akzeptieren, dass andere diese Rolle einnehmen. Und wer nicht führen kann oder will, soll die Führung anderen überlassen. Jeder hat seinen Beitrag zu leisten. Jeder muss aber auch ehrlich sagen, was der Beitrag ist.
Aussprachen
Es war ein ernüchternder Abend gestern. Aber vielleicht standen gestern ja einfach „die Sterne nicht gut“ für offene Aussprachen. Wie man liest, war die offene Aussprache zu den Grünen Vorwahlen auch nicht sehr inspirierend. Möglicherweise war „unerwünschte Unterwanderung“ das Thema in beiden Veranstaltungen. Möglicherweise geht es aber auch nur darum, dass man im Informationszeitalter nicht mehr ungestraft Wasser predigen und Wein trinken kann.
Fundstelle: http://www.maennerpartei.at/de/node/266 (Autor: oph)
Marcus J. Oswald (Ressort: Aus den Vereinen Männerpartei, Familienrecht, Männerpolitik, Scheidung, Väterrechte)
Väterbewegung lebt auf – aber sparsam

Wiener Väterrechtler, auch in St. Pölten präsent. Im Bild Buchautor Gerald Zeiner und Humanes Recht-Obmann Robert Böck (re.). (Foto: Marcus J. Oswald)
(Wien, im Juni 2009) Die junge, politisch manchmal FPÖ-nahe bis konservative Väterbewegung lebt auf. Sie richtet ein Fest aus, das in St. Pölten am 13. Juni 2009 stattfindet. Das Wetter macht keinen Strich durch die Rechnung. Die Vereine haben keinen Strich in der Hose. Sie werden Reden halten.
Väterbewegung ist flach – Ehrenamt!
Im Gegensatz zu den Frauenvereinen, die viel Geld am Konto haben und für ihre Vereine Fixangestellte, Strukturförderungen sowie Projektförderungen (Broschüren, Folder, Bücher, Webseiten) aus dem Staatssäckel beziehen, arbeiten die Männer- und Vätervereine ehrenamtlich. Das Ehrenamt, wusste schon Thomas Klestil selig, ist das höchste Amt. Bei den Vätervereinen steht strukturelle Selbstausbeutung vor struktureller Fremdausbeutung.
70 Euro Spenden in Kassa
Das ergibt sich aus internem Schriftverkehr. Hört man hinein, klingt das so (10. Juni 2009, 9 Uhr 46) – Email von Martin Stiglmayr, Organisator des Festes in St. Pölten:
„Hallo Freunde! SENSATIONELLES Angebot am 13. Juni 2009 aus Anlass des 1. Vater-Kind-Familienfestes: Frau Hedwig ist Beziehungsberaterin und Mediatorin. Sie wird beim Fest an ihrem Stand kostenlos beraten! Bitte verteilt auch die Einladungen, soweit dies nicht schon geschehen ist.
Ich hoffe, es melden sich noch einige, die mir sagen, dass sie Spenden gesammelt haben, um die Ausrichtung des Festes zu finanzieren. Bis dato haben wir 70 Euro erhalten!
Nicht gerade viel, aber ich sag so: Besser als ein Stein am Schädel… Liebe Grüße Martin Stiglmayr.“
„Besser als ein Stein am Schädel“
Also: 70 Euro sind gesammelt. Vielleicht werden es noch 300 Euro oder mehr. Große Sprünge sind damit nicht zu machen. Der große Mäzen und reiche Onkel aus Australien oder Hongkong fehlt der Väterbewegung noch. Einen Gönner bräuchte diese Bewegung. Denn die einen machten drei Jahre ein Webforum und viel Wirbel und alles kostenlos. Andere bauten Webseiten und Vereine auf und vergaßen, dass sie dafür vielleicht eine Webförderung beantragen könnten. Ob sie eine bekämen, steht wieder auf der Rückseite. Denn das Thema „Väterrechte versus Mütterrechte“, „Männerrechte versus Frauenrechte“, ist ein rein politisches Thema. Und ideologisches Gift. Oft auch ein Frustthema. Es führt – wie das „Ausländerthema“ – oft in direkter Einbahn zu Strache.
Im Tenor oppositionelle Vereine
Die Vereine agieren in den meisten SPÖ-dominierten Ländern eher fundamentaloppositionell gegen die Politik des Landeshauptmannes/frau. Deren Stellen geben den Vereinen keine Förderung für Webseiten oder Schriftenreihen. Denn die oppositionelle Gesellschaftsarbeit (vor allem: Wien, Salzburg, Steiermark) ist konzeptuell gegenläufig zur in diesen Ländern herrschenden Politik. Und so nicht erwünscht.
Ehrenamt höchstes Amt
Soweit dieser Webseite bekannt ist, bekommen weder die Vereine Humanes Recht (Wien), Kindergefühle (Salzburg) noch Vaterverbot-Steiermark von den Landesregierungen eine Struktur- oder Projektförderung (Webseitenaufbau). Es regiert das Ehrenamt als höchstes Amt. Viel Idealismus und Geduld. Oder Zauberei.
Der Veranstalter des Kindesfestes in St. Pölten. Per Rundmail (10. Juni 2009, 10 Uhr 18) – an die Presse:
„Sehr geehrte Damen und Herren! Das bisher größte Fest aller Vätervereine steht bevor. Neben namhaften RednerInnen wird es viel Information geben. Besonders wichtig sind uns Vätern aber die Kinder. Für sie gibt es eine Menge Spiel und Spaß, eine tolle Zaubershow mit Miss Lee, eine der besten Zauberinnen Österreichs und natürlich eine Hupfburg. Bitte bewerben Sie dieses Fest in Ihrem Veranstaltungskalender! Alle, denen Familie am Herzen liegt, sind herzlich eingeladen. Mit bestem Dank für Ihre Mühe. Martin Stiglmayr.„
Scheidungsindustrie
Generell zum Thema: Zu wünschen ist, dass die Förderquote für solche Vereine der Väterszene, neue Männerhäuser und Beratungsstellen für Männer exponentiell mit den Scheidungsraten im Land gesteigert wird.
Österreich hat eine unzweifelhaft diskrete Scheidungsindustrie mit Männern und Vätern als klaren Benachteiligten. 20.000 Scheidungen hat das Land pro Jahr. In 85 % der Fälle werden Scheidungen von Frauen eingereicht. In 90 % der Fälle wird Müttern die alleinige Obsorge zugesprochen. Väter werden zu Zweiwochenendvätern degradiert. In manchen Ländern wird das Scheiden sehr leicht gemacht und zum einträglichen Geschäft in der Lebensplanung. Die Spitzenreiter sind SPÖ-dominierte Bundesländer (Wien, Steiermark, Salzburg). Das schafft bei den betroffenen Vätern Frustrationen gegen die Regierenden, die diese Rahmenbedingungen schaffen und die sich im Wahlverhalten dauerhaft niederschlagen. Wenn Bauernfänger diese frustrierten Stimmen geschickt einfangen, wirkt sich das auf das politische Wahlverhalten aus. Nicht umsonst ist die einzige politische Scheidungsplattform (trennungsopfer.at) im FPÖ-Parlamentsklub zu Hause. Die SPÖ hat sich um die Scheidungsväter bisher nicht gekümmert und verliert aus dem Auge, dass in zwei Jahren mit 40.000 Scheidungen so viele Männer betroffen sind, wie die Bevölkerung der Statutarstädte Wels oder Sankt Pölten ausmacht.
Anwalt: „Nehmen sie zehn, elf Euronen mit!“
Praxisbeispiel: Kürzlich im Gespräch, ein Vater, dessen Exfrau Kind und Hälfte der Habe will. Um das zu erreichen, blies sie ihm mit vier Einstweiligen Verfügungen den Marsch. Er ging zum Anwalt (ein Landanwalt, der klassische Landzwang). Anwalt: „Herr S., kommen Sie am soundsoten. Und nehmen Sie zehn bis elf Euronen mit, damit wir mit der eben besprochenen Methode etwas gegen die vier Einstweiligen machen können.“ Darauf S.: „Herr Anwalt, die Methode habe ich verstanden. Aber eines nicht: Was sind zehn bis elf Euronen?“ Anwalt: „Na, zehn bis elf tausend Euro.“
Gäbe es Väterrechtsvereine und Männerrechtsberatungsstellen, würde der Anwaltschaft ein gewisses Basisgeschäft der Scheidungsindustrie abhanden kommen. Ohne große Verschwörungen anzustellen: Das Lobbying der Anwaltskammern funktioniert vor allem in den Städten noch. Motto: Lieber keine solchen Väterberatungsvereine fördern und groß werden lassen, denn das würde eine Geschäftsgrundlage, die nie abreißt, empfindlich stören. Solange sich zwei scheiden, lacht bekanntlich „der Dritte“.
Strategisches Investment
Das wird beim St. Pöltner Fest gewiß thematisiert und angesprochen. Buchautor Gerald Zeiner („Scheidungshuren„) ist vor Ort. Ob sich am Koordinatennetz etwas ändert, wird sich zeigen. Eine strategische Investition ist es, am Hauptplatz einer Hauptstadt ein Fest auszurichten und ins Gespräch zu kommen. St. Pölten ist nicht Gmünd oder Zwettl, sondern die Mitte Niederösterreichs. Dann müsste, zumindest aus Niederösterreich auch eine Kohle herüber wachsen, damit die Vereine auch einmal ein Büro einrichten können oder adäquates Marketingmaterial bekommen. Die Humanressourcen sind vorhanden. Die Geldressourcen fehlen für die Beratungsarbeit.
Da der Wiener Bürgermeister Michael Häupl Vereine dieser Art nicht finanziell aus dem Staatssäckel unterstützt, die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller auch nichts gibt, der steirische Landeshauptmann Franz Voves die Vaterverbot-Leute im Stich läßt, hängt es am niederösterreichischen Landespatron Erwin Pröll, ein paar „Euronen“ (=Tausender) für Struktur- oder Projektförderung herauszurücken, da die wertekonservativ, familienstabilisierend ausgerichteten Vereine, die – lässt man die radikalen bis nazistischen Hetzelemente beiseite, die es in diesen Gruppen leider auch gibt und die sofort ausgeschlossen gehören – in ihrem moderaten Kern durchaus wichtige Punkte ansprechen.
Vereinssitze nach Niederösterreich verlagern
Dem Verein „Humanes Recht“ (Wien) ist zu empfehlen – begründet durch den Obmann-Wohnsitz in Langenzersdorf – den Vereinssitz ins Niederösterreichische zu verlegen, um ähnlich dem Tullner „Väter ohne Rechte“ vor Ort auf Förderung „andrücken“ zu können.
Drei Jahre Aktivismus sind um. Das Ehrenamt ist edel, groß und frei. Doch langsam ist es Zeit, feste, finanzielle Strukturen zu schaffen. 10.000 bis 15.000 Basisförderung müssen in Niederösterreich zu holen sein. Pro Verein, der in Niederösterreich sitzt. Auch dazu ist man auch am 13. Juni 2009 am Hauptplatz in Sankt Pölten. Hüpfburg und Zauberanimation hin oder her. Denn nichts ist nur so. Aus Luft und Liebe etwa für die Kleinsten und Kleinen.
Knieschoner und Knien vor Strache
Das wissen die Verantwortlichen ohnehin und sie brauchen nicht den Ratschlag des B&G-Herausgebers. Zu hoffen ist nach wie vor, dass sich in dieser Bewegung, die inhaltlich Sinn macht, wenn sie überparteilich bleibt, die sachorientieren, moderaten Kräfte durchsetzen und denen, die asozial und systematisch gegen „Grüne“ und „SPÖ“-Nahestehende hetzen und denunziativ vorgehen, die Rute ins Fenster gestellt wird. Denn die Väterrechtebewegung kann nur in Geschlossenheit auf breiter Basis Themen durchsetzen. Nicht aber in missverstandener Form.
Manche in dieser Bewegung haben die Knieschoner unter dem Bett. Sie werfen sich nach dem Nachtmahl masochistisch auf den Boden und beten zum 39-jährigen Zahntechniker. Diese eingeengte, parteipolitische Sicht hat die Väterrechtebewegung im letzten Jahr undurchlässig für Argumente gemacht und fast ruiniert. Die gemäßigten und vernünftigen Aktivisten werden sich durchsetzen müssen, da man mit Themen gesellschaftsfähig bleiben muss.
Den sozialdemokratischen Landesregierungen ist anzukreiden, dass sie solche Vereine nicht fördern. Denn letztlich ist es wie mit dem Gemeindebau: Verliert der Mensch dort seine Lebensqualität – aus rationalen oder irrationalen Gründen – läuft er den politisch radikalen Kräften in die Arme. Der Scheidungsfaktor in Österreich wurde eine gesellschaftliche Größe, die einen hohen Frustfaktor erzeugt. Frustwähler landen immer Rechtsaußen. Daher sollten Landesregierungen in einem föderalen Staat auch Beratungsvereine aus dem Vätersektor gut fördern. Denn am Ende wählen sie alle rechtsextrem und tragen den schlechten Ruf Österreichs nach Außen. Solche Leute muss man mit Geld ruhigstellen und einkaufen. Man wird die Entwicklung weiter beobachten müssen.
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Für Vielleser:
Sankt Pölten – Väterrechtler machen Kinderfest (2. Juni 2009)
Der Revisor: Zum Väteraufbruch (14. Juni 2008)
Die Ehe ist tot (19. Juni 2008)
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Männerpolitik, Scheidung, Väterrechte)
Sankt Pölten – Väterrechtler machen Kinderfest

Unter der Federführung des Tullner Aktionsvereins Väter ohne Rechte findet am 13. Juni 2009 am Hauptplatz in Sankt Pölten ein Kinderfest statt. Teilnehmer mit Ständen sind die Väterrechteorganisationen, die sich im letzten Jahr exponiert hatten. (Fotografik: Veranstalter Martin Stiglmayr)
(Wien, im Juni 2009) Am 13. Juni 2009 richten mehrere Gruppierungen am Hauptplatz in St. Pölten ein Kinderfest aus. Dazu ist nun der Stellplan bekannt gemacht worden.

Das Programm teilt sich in einen politischen Teil am Vormittag mit Ansprachen der Vereine sowie in einen geselligen Teil am Nachmittag. (Fotografik: Veranstalter Martin Stiglmayr)
Auch das Rahmenprogramm, vor allem am Nachmittag steht. Der Vormittag ist von politischen Reden der Vereine geprägt. Es nehmen jene Organisationen Teil, die sich im letzten Jahr mit väterpolitischen Anliegen nach Außen gewagt haben und die von Behörden und Medien großteils belächelt oder ignoriert wurden.
Die Veranstaltung endet um 18 Uhr.
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Teilnehmer: Vaterverbot, Väter ohne Rechte, Die Christen, Luca, Kindergefühle, Männerpartei, Humanes Recht (interner Link zu B&G), DNA (Vaterschaftstest, externer Link zu Wien-Konkret), ISS (Sicherheit), Uschi Leitner.
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Vatertag 2009 – Rückschau und Filmrevue zu St. Pölten (19. Juni 2009)
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Männerpolitik, Väterrechte, Termindienst, Veranstaltung)
Väter ohne Rechte-Verein macht Pressekonferenz – Café Landtmann

Martin Stiglmayr lädt zur Pressekonferenz. (Foto: Marcus J. Oswald)
(Wien, im April 2009) Der Tullner Verein „Väter ohne Rechte“ veranstaltet am 27. April 2009 um 10 Uhr im Wiener Café Landtmann ein Pressegespräch, wo man Familiengerichtsbarkeit in Österreich aus Sicht des Vereins thematisiert.
Löwel-Zimmer
Die Pressekonferenz findet im „Löwel“-Zimmer statt und trägt den Programm-Titel: „Den Vätern reicht es!“ Medienvertreter werden ersucht, am Gespräch teilzunehmen. Für Speiß und Trank sei gesorgt.
Lagebesprechung
Martin Stiglmayr, Veranstalter mehrere Demonstrationen für Väterrechte, studierter Jurist und EDV-Berater, bringt mehrere Betroffene an den Tisch und berichtet über die aktuelle Lage rund um die Themen Gutachterwesen, Gemeinsame Obsorge und Kindschaftsrecht.
Programmankündigung (pdf)
Marcus J. Oswald (Ressort: Aus den Vereinen Väter ohne Rechte, Familienrecht, Termindienst, Veranstaltung)
Demo gegen Gerichtsgutachter vor LG Wiener Neustadt

Landesgericht Wiener Neustadt Innen - 2008. Die Demonstration findet Außen statt. (Foto: Marcus J. Oswald)
(Wien, im März 2009) Für Mittwoch, 11. März 2009, ist eine Demonstration vor dem Landesgericht Wiener Neustadt angekündigt und auch behördlich angemeldet worden. Sie findet zwischen 10 Uhr 00 und 12 Uhr 00 statt. Ort: Vor dem Landesgericht Wr. Neustadt, Maria Theresienring 5, 2700 Wr. Neustadt.
Aufzeigen
Der Anlass für die Demonstranten ist, so die Aussendung, folgendes aufzuzeigen: „Willkür der Gutachter im Fall Angelika, im Fall vom Samir und weiteren Fällen. Das Justizministerium weiß von den schweren Verfehlungen einzelner Sachverständiger und setzt bis dato keine Maßnahmen. Wir fordern die sofortige Kündigung.“
Plakatieren
Um Zulauf aus der Bevölkerung und von den Basisgruppen der Väterrechtler wird ersucht. Plakate sind erwünscht. Der Demonstrationswerber verspricht: „Es wird eine Tafel gezeigt: ‘Gutacher fälscht Akten’ und ein Banner mit der Aufschrift ‘Stopp Justizwillkür’.“
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Eine weitere Aussendung der Demonstrationswerber zeigt, dass sich die Demonstration vorrangig gegen die Mödlinger Gerichtsgutachterin Gabriele Fürst-Pfeifer richtet. Einer der Teilnehmer ist der AK-Wahl-Spitzenkandidat der Grünen Samir Kesetovic.
Marcus J. Oswald (Ressort: Familienrecht, Termindienst, Veranstaltung)
Verein Humanes Recht gibt bekannt: Babyschriftsätze

Verein Humanes Recht - Wien
(Wien, im Jänner 2009) So genannte „Babyschriftsätze“ sind vorgestanzte Schriftsätze für Gerichte, die noch nicht ausgefüllt sind. Eigentlich sind es nützliche Formulare.
Immer wieder wird nach dem Unterschied zwischen Mann und Frau gefragt. Auch bei dieser Webseite rufen täglich – kein Spaß – Leute an. Heute ging sechs Mal das Telefon. Ferner gab es zwei Treffen. An manchen Tagen läutet es 14 Mal. Gefragt wird der Unterschied zwischen Mann und Frau. Den Leuten kann geholfen werden.
Der kleine Unterschied…
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist, dass sich eine Frau im Rechtssystem nicht auskennen muss, aber immer Recht bekommt, hingegen ein Mann zum Buchgelehrten werden muss, um einen Funken Recht zu erhalten.
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist, dass es allein in Wien für Frauen gut zwanzig hoch subventionierte Frauenrechtsvereine gibt, die kostenlose Rechtsauskunft, Winkelschreiberei und Prozesshilfe machen, für Männer aber nur ein einziger Verein besteht – der keine Rechtsauskunft und Prozesshilfe macht.
… und seine große Auswirkung
Der Unterschied zwischen Mann und Frau ist, dass für die Frau im rechtlichen Sinn in jeder Lebenslage immer die Sonne scheint, der Mann aber im Regen steht.
Daher gibt es den Verein Humanes Recht und die Babyschriftsätze. „Babyschriftsätze“ sind ein Schnellkurs im Umgang mit Gerichten.
Mit diesem nützlichen Link, den der Verein rund um Robert Böck der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt, ist Hilfe zur Selbsthilfe möglich. Wer keine Rechtschutzversicherung hat, Anwälten nicht traut, in noch keinem Verein ist, muss sich selbst helfen. Große Vorkenntnis ist mit Babyschriftsätzen nicht notwendig. Ausfüllen und Abschicken. Die Erfolgsquote bei Gericht ist höher, wenn formale Grundsätze eingehalten werden.
Hier der Link, der das im Zivilverfahren beliebte „Außerstreitgesetz“ betrifft:
www.humanesrecht.com/ DOWNLOADS & MORE – Muster & Vorlagen
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Es gilt das Motto des Konfuzius:
„Gib einem Mann einen Fisch (Schriftsatz) und du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre einen Mann zu fischen (Schriftsätze zu erstellen) und du ernährst ihn für sein Leben (Verfahren).“
Marcus J. Oswald (Ressort: Aus den Vereinen Humanes Recht, Familienrecht, Justizkultur, Vereine)
Gottfried Divos – In der Halle der Wahrheit

ANUBIS ist der Wächter zum Eingang ins Totenreich. Er begleitet die Verstorbenen vor das Totengericht - welches sich in der Halle der Wahrheit befindet - unter dem Vorsitz Osiris. Anschließend kontrolliert er die korrekte Einstellung der Seelenwaage mit dem Herz des Verstorbenen und wiegt es.
(Wien, im Jänner 2009) Ein bemerkenswertes Scheidungsverfahren läuft seit 2002 in Wien. Die Fronten waren anfangs rasch klar: Eine ehemalige urkainische Tabletänzerin wollte sich nach nur drei Jahren Österreich und einem gemachten Kind scheiden lassen. Die Ehe mit dem Wiener war für sie auch deswegen nicht mehr interessant, weil ihr neuer Liebhaber, ein deutscher „Krebsarzt“, besser gesagt „Heiler“, mit Namen Dr. Ralf Kleef, für sie interessanter war. Besser gestellt, wohlhabender, attraktiver - das Übliche. Das Mädchen war noch keine 30.
2002 wurde von ihr die Scheidungsklage eingereicht und sie bemühte die angeblich erste Adresse dafür in Wien: Die Frauenrechtler-Kanzlei Marschall-Klaar.
Systematischer Psychoterror gegen Ex-Mann
Dann begann ein Psychoterror gegen den Noch-Immer-Ehemann. Strafanzeigen gegen ihn wegen jeder Nichtigkeit. Anschüttungen, Besachwalterungsversuche, Einstweilige Verfügungen, ketzerische Unterhaltsvorstellungen, Ordnungsstrafen von übersensiblen Richtern. Ja, sogar ein Winkelschreiberverfahren hat man dem Wächter der Gerichtsakten angehängt, der nicht nur zwischen Akten schläft, sondern diese auswendig kennt wie andere Goethes „Faust“.
Es ist zu sagen: Seine Seele hat gelitten. Sein Körper auch. Aber er führt ein strittiges Scheidungsverfahren ohne Anwälte. Er führt es makellos. Er kämpfte um sein Recht und gewann bis jetzt alles, was es zu gewinnen gibt.
Rundblick auf eine Scheidung des Gottfried Divos
Blick auf die zahlreichen Strafverfahren:
- 03.07.2002 22 St 409/02b wegen § 83 Abs. 1 StGB: eingestellt
- 03.07.2002 22 St 409/02b wegen § 107 StGB: eingestellt
- 10.12.2002 21 St 29/03i wegen § 83 Abs. 1 StGB: eingestellt
- 10.12.2002 21 St 29/03i wegen § 92 Abs. 1 StGB: eingestellt
- 10.12.2002 11 U 114/03i wegen § 84 StGB (§ 83 Abs. 1 StGB): Freispruch
- 10.01.2003 21 St 29/03i wegen § 297 StGB: eingestellt
- 11.01.2003 21 St 29/03i wegen § 297 StGB: eingestellt
- 04.12.2003 124 BAZ 713/04m wegen § 83 StGB: eingestellt
- 19.12.2003 124 BAZ 713/04m wegen angeblicher Beschimpfung: eingestellt
- 09.04.2004 31 U 202/ 04i wegen § 198 StGB: Strafantrag nach 12 cm Akten vom StA zurückgezogen, Verfahren eingestellt
- 23.06.2004 25 St 363/04p wegen § 216, § 217 StGB: eingestellt
- 28.01.2005 25 St 363/04p wegen § 107 Abs. 2: eingestellt
- 05.10.2006 13 U 497/06g wegen § 111 StGB: Privatanklage mit dieser Woche (2009) durch einen Wiener Anwalt, der klagte, zurückgezogen, Verfahren eingestellt
Erfolgsquote gegen Kriminalisierungsversuche durch Strafanzeigen: 100%
In einem Internetforum stand zu lesen: „Anzumerken gilt es, dass ein Großteil des Verleumdungsterrors durch einen kriminellen Wunderheiler namens Dr. Ralf Kleef und dessen Kumpane Mag. Brigitte Loacker und Mag. Norbert Marshall von der Kanzlei Klaar & Marshall erfolgt ist.“
Blick auf die Sachwalterschaftsverfahren:
- 1. Versuch vom 10.06.2005: eingestellt
- 2. Versuch vom 14.05.2007: eingestellt
Erfolgsquote Sachwalterschaftsverfahren: 100 %
Blick auf die EVs gemäß § 382b EO (Schutz vor Gewalt in der Familie):
- EV vom 06.05.2004: vor Zeitablauf aufgehoben
- EV vom 06.07.2006: vor Zeitablauf aufgehoben
(über die rückwirkende Aufhebung beider EVs sowie eine Wiederaufnahme des ersten Verfahrens – ist bislang noch nicht entschieden worden)
Erfolgsquote EV gemäß § 382b EO: 100 %
Blick auf die Ordnungsstrafen:
- 29.12.2006: EUR 100,– wegen Verwendung des DU-Wortes – nicht rechtskräftig
- 22.10.2008: EUR 100,– wegen: „Nachdem mich der OGH beschissen hat….“ – nicht rechtskräftig und verfassungswidrig
Erfolgschancen: 100 %
Blick auf die Unterhaltssache:
- einstweiliger Unterhalt vom 17.06.2003: 5 Jahre rückwirkend aufgehoben (am: 22.02.2008)
- endgültiger Unterhalt: noch nicht entschieden
Erfolgsquote Unterhaltsverfahren: 100 %
Blick auf Verfahren wegen Winkelschreiberei:
- Verfahren wegen Winkelschreiberei:
laufend, aber – laut Divos – ohne Chance für die Justiz
Erfolgschancen: 100 %
„Eine derartige Erfolgsquote soll einmal ein Anwalt einem vorhüpfen.“ Sagt ein gewisser Anubix in einem Internetforum. Im übrigen: Sein Scheidungsverfahren ist nun zu Ende. Es endete im Beweisverfahren Ende 2008. Es dauerte ungefähr 70 Stunden netto Verhandlungszeit und ungefähr 25 Verhandlungstage. Der Noch-Immer-Ehemann führte es vor vier (!) Richtern, meisterte die existenzielle Ausnahmesituation vorzüglich und hat beste Chancen, das Verfahren so zu entscheiden, dass seine Frau aus der Ukraine schuldig geschieden wird.
Wie schwierig das nach österreichischer Rechtsordnung ist, haben jene gesehen, die im Verfahren dabei waren.
Standesvertretung RAK
Einen anderen Angriff der kameralististischen Justiz wird er noch meistern. Die Justiz seitens der Rechtsanwaltskammer meint ernstlich, wehrhaften Scheidungsmännern vorschreiben zu können, wie sie sich ehrenhaft, tadellos und unentgeltlich helfen. Die Rechtsanwaltskammer wirft mit ihrem Verfahren nach Winkelschreiberverordnung mit Steinen im Glashaus. Es darf erinnert werden, was Anwälte in Webforen ungeniert ausplaudern. Etwa dieser, im Konzipientenforum:
Hallo Leute!
Bin Verfahrenshelfer in einem Scheidungsverfahren. Ist meine erste Scheidung, habe diesbezüglich nicht viel Ahnung. Ich vertrete die Beklagte. Ich hätte diesbezüglich ein paar Fragen:
Vorweg: Der Kläger ist österreichischer Staatsbürger, die Beklagte türkischer. (…)“
Dieser Anwalt ist Mitglied der Rechtsanwaltskammer. Er springt in einer hoch komplizierten, binationalen Scheidung ins kalte Wasser, ohne Erfahrung, ohne Grips und ohne Können.
Es darf sich die Justiz und ihre kameralistischen Verbände nicht wundern, dass der Stern des Ansehens absinkt. Daher wird Gottfried D. auch sein Winkelschreiberverfahren gewinnen. Er hat bis jetzt in seiner eigenen Sache alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Er ist in der „Halle der Wahrheit“ angekommen. Ohne RAK-Rechtsanwalt.
Dafür gebührt ihm Respekt.
Marcus J. Oswald (Ressort: Scheidung)


















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